Narwhals

Bunkerslam im Februar

Februar 28th, 2014

Mittlerweile ist es nun schon der 38. Bunkerslam und diesmal fand er auch wieder im Übel & Gefährlich statt. Stars und Sternchen aus der Poetry-Szene battelten sich um einen Platz im Bunkerslam-Finale. Diesmal waren Sebastian23, Marvin Suckut, Zoe Hagen, Florian Wintels, Theresa Hahl, Mona Harry, Jan Wilhelm Schund, Noah Klaus & Moritz Neumeier dabei.

Die Stimmung war dieses mal wirklich großartig und das Publikum applaudierte schon zu Beginn wie verrückt. Das Ganze hat wohl Michel ein wenig abgelenkt, denn er verteilte ausversehen sechs Wertungstafeln, anstatt wie üblich fünf. Lustigerweise fiel das erst auf, als die erste Künstlerin bewertet wurde. Michel improvisierte dann einfach und wählte jede Runde jemand anderen aus, der keine Bewertung abgeben durfte.

Natürlich habe ich auch wieder ein paar Fotos gemacht. Wenn ihr sie euch anschauen wollt, dann schaut doch einfach auf meiner Flickr Seite vorbei.

Ach so und gewonnen hat Marvin Suckut!

Poetry: Wo warst du? Ist doch egal, das Stück ist von Andy Strauß

November 20th, 2013

Gestern durfte ich mir, danke einer guten Freundin, das Stück von Andy Strauß mit dem Namen ‘Ist doch egal, das Stück ist von Andy Strauß’ im Kampnagel ansehen, denn sie hatte zwei Freikarten.

Nun einmal kurz für die Leute, die Andy Strauß nicht kennen. Er ist ein Poetry Slammer, Slam Master, Schriftsteller und Schauspieler. Außerdem wurde er ’81 in Ostfriesland geboren. Ich denke das sollte erst mal reichen, doch wenn ihr noch mehr über ihn wissen wollt, dann schaut euch entweder sein Programm an, stöbert auf Wikipedia oder seiner Website.

Jetzt aber zum Programm. In seinem Stück ‘Ist doch egal, das Stück ist von Andy Strauß’ wird einem auf jeden Fall nie langweilig. Alles beginnt mit einem Asteroid, der um die Erde tanzt und letztendlich abstürzt. Ramon Ravioli sieht den Asteroiden als erstes, aber das ist nicht alles was er sieht. Da ich nun aber auch nicht zu viel erzählen will, denke ich, reicht es, wenn ich erwähne, dass noch ein Schwein und ein Mops in dem Stück vorkommen. Außerdem sieht man Ramon Ravioli in den verschiedensten Kulissen und es wird immer verrückter je später der Abend wird.

Wenn ihr nun allerdings denkt, dass es sich bei dem Stück um einen Slam handelt, werdet ihr ein wenig enttäuscht sein. Denn letztendlich ist das Ganze ein Theaterstück, in dem Andy Strauß via Beamer und Kamera das erzählte Stück nachspielt. Ich persönlich hab mich an einigen Stellen tot gelacht.

Wenn ihr euch das Stück anschauen wollte, dann kann ich es euch nur empfehlen, denn mit seiner lustig-offenen Art rundet Andy das Stück ab. Zu der Frage, warum er das Stück ‘Ist doch egal, das Stück ist von Andy Strauß’ nannte, antwortete er: Stellt euch ein Pärchen vor und sie sagt ihrem Freund, das sie heute ins Theater geht. Darauf hin würde er fragen: Welches Stück denn? Und sie würde antworten: Ist doch egal, das Stück ist von Andy Strauß.

Das Ganze ist ein ziemlich genialer Gedankengang und damit wäre dann auch die Herkunft des Titels geklärt! Er wollte nämlich etwas haben, was man nicht so schnell vergisst und das ist ihm mit dem Stück echt gut gelungen!

Poetry Slam: Berlin besiegt Hamburg

Oktober 3rd, 2013

Am Dienstag ging es zum Kampf der Giganten. Der Slam auf den wir ein ganzes Jahr gewartet haben. Es ging zum Städteslam im Thalia Theater. Hamburg gegen Berlin und ich war dabei! Organisiert wurde das Event vom Kampf der Künste und moderiert hat das ganze Michel Abdollahi.

Ich war mir bis letzte Woche nicht sicher, ob ich da wirklich hin gehen soll, denn 27 Euro Eintritt erschienen mir doch ziemlich viel. Allerdings muss ich mir nun eingestehen, dass der Slam jeden Cent wert war. Für Hamburg traten David Friedrich, Moritz Neumeier, Tolga Daglum, Bente Varlemann und Jörg Schwedler an. Berlin schickte Volker Strübing, Till Reiners, Wolf Hogekamp, Julian Heun und Temye Tesfu ins Battle. Normalerweise ist es dann bei den Slams so, dass es zwei Runden gibt in denen jeweils vier Leute gegeneinander antreten und am Ende die beiden Gewinner sich nochmal die Zeilen um die Ohren hauen. Aber nicht so beim Städteslam. Diesmal musste jeder versuchen so viele Punkte wie möglich zu holen, denn die Punkte der Teams wurden addiert. Die beiden besten Poeten aus den Teams standen sich am Ende der Show noch einmal gegenüber und der Gewinner holte für sein Team nochmal 10 Punkte.

Dann begann das ganze mit einem Act aus Bonn um das Eis zu brechen. Anschließend kam der Berliner Poet Temye Tesfu auf die Bühne. Der Text war echt super und die Botschaft kam gut an, trotzdem waren seine Punkte eher Durchschnitt. Bewertet wurden die Künstler vom Publikum. Zu Beginn der Veranstaltung wurden wie immer Punktetafeln im Publikum verteilt mit denen man von 0,0 bis 10,0 bewerten kann. Damit die Veranstaltungen etwas peppiger wird, sagt Michel am Anfang immer, dass man eine Nachkommastelle vergeben soll.

Als dann Volker Strübing an der Reihe war und seinen wunderbaren Text vortrug, war allen klar, dass er im Finale noch einmal auftreten muss. Sein Konkurrent sollte Tolga Daglum sein. Einer der wenigen Poeten, der seinen Text frei sprach. Das sollte im Finale auch sein Verhängnis werden, denn bis zum Finale führten die Hamburger mit vier Punkten. Leider hat Tolge dann im Finale seinen Text vergessen. Es ist nicht so, dass ich Berlin den Sieg nicht gönne, aber es wäre sicherlich interessanter gewesen wenn er den Text bis zum Ende vorgetragen hätte! Diese Runde ging also an Berlin, aber die Rückrunde holen wir uns!

Herzlichen Glückwunsch Volker Strübing! Bravo Berlin!

Da mich der Text von Bente sehr fasziniert hat, wollte ich mir in der Pause ihr Buch kaufen. Allerdings wurde mir dann gesagt, dass es nur noch das eine Exemplar auf der Bühne gibt. Da ich es um jeden Preis haben wollte, ließ ich es mir reservieren und holte es am Ende der Show ab. Ich kann euch das Buch mit dem Titel “Unser Verhältnis verhält sich verhalten” nur empfehlen!

Poetry Slam: Hamburg vs. Berlin

September 27th, 2013

Am Dienstag ist es soweit. Hamburg und Berlin hauen sich im Thalia Theater die Köpfe ein. Vielleicht ist es ein wenig übertrieben, aber sie werden sich auf jeden Fall die ein oder andere poetische Zeile um die Ohren hauen. Ich war mir erst unschlüssig ob ich wirklich hin gehen soll, denn 27 Euro für einen guten Platz ist doch schon ziemlich teuer. Allerdings dachte ich mir, da dieses Event nur einmal im Jahr ist und ich mit einer Freundin eine Diskussion habe welche Stadt denn nun Cooler ist, Berlin oder Hamburg, denke ich ist dies wiedermal eine gute Veranstaltung um zu beweisen, dass wir Hamburger auf jeden Fall die Nase vorn und die besseren Slammer haben! Denn nicht um sonst sind wir die Hauptstadt des Poetry Slams!

Solltet ihr auch da sein und wollt mir mal “Hallo” sagen, dann schaut doch einfach mal vorbei! Ich sitze dort wo der rote Punkt ist:

Was ich allerdings nicht weiß, ist ob man dort dann etwas schicker hin geht oder in normaler Alltagskleidung?! Vielleicht kann mir da noch jemand einen Tipp geben, der schon mal im Thalia Theater war?! Eventuell sogar schon mal beim Hamburg vs. Berlin Slam.

Und zum Schluss noch das Lineup:

Team Hamburg: David Friedrich, Moritz Neumeier, Tolga Daglum, Bente Varlemann und Jörg Schwedler!

Team Berlin: Volker Strübing, Till Reiners, Wolf Hogekamp, Julian Heun und Temye Tesfu!

Kampf der Künste – And the winner is…

September 1st, 2013

Zum Auftakt der 9. Runde von Kampf der Künste flogen wieder wunderbare Worte über die Bühne. Letztendlich konnte sich ein Slammer durchsetzten und gewann das Battle. An dieser Stelle nochmal Herzlichen Glückwunsch an Laurin Buser. Weiter so! Natürlich waren die anderen Slammer auch super und wenn es nach mir ginge würdet ihr alle weiter kommen, aber dann könnte man schlecht einen Gewinner ermitteln! ;-)

Moderiert wurde das ganze von Michel Abdollahi, aber anders als beim Bunkerslam, im Anzug!

Ein ganz besonders Lob geht an die beiden Musiker, die uns den Abend versüßt haben. Sie hatten den Namen ByeBye und sahen aus wie Brüder, allerdings stellten wir später fest, als wir uns eine CD besorgten, dass sie nur den gleichen Hüftschwung hatten. Ich hab für euch mal ein Lied von ihnen raus gesucht. Leider gab es das eine von gestern Abend nicht auf Youtube, aber das hier ist auch super!

Wenn euch die beiden Jungs gefallen, dann solltet ihr euch für den 22. November Karten besorgen, denn dann spielen sie im “Haus III & 70” in der Schanze!

An dieser Stelle möchte ich noch einmal sagen: Leute, wenn ihr noch nie auf einem Slam wart, dann urteilt bitte nicht darüber, sondern schaut euch einfach selber mal einen an und lasst euch faszinieren und fesseln!

Nun noch eine Kleinigkeit für meine lieben Greifswalder, denn letztendlich bin ich dort aufgewachsen. Am 29. Oktober wird es einen Kampf der Künste in der Stadthalle geben! Bitte unterstützt die Künstler und geht dort hin. Es lohnt sich!

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