Narwhals

Review: Assassin’s Creed – Black Flag

November 5th, 2013

Nach fünfundzwanzig Stunden konnte ich die Mainstoryquest beenden. Trotzdem ist das Spiel noch lange nicht am Ende, denn wie bei allen Assassin’s Creed Teilen erwartet einen am Ende eine „Open World“. Wenn man sich wirklich aufrafft und alle Inseln, Wracks und Höhlen erkundet, dann bietet das Spiel sicherlich weit mehr als hundert Stunden Spielspaß. Da im dritten Teil das jagen eingeführt wurde und es anscheinend gut ankam, findet man es nun im vierten Teil wieder. Ob Wale, Haie oder Landsäuger. Alles potentielle Waren zum verarbeiten und verkaufen.

Mit Sicherheit kann man das Spiel auch schneller beenden, allerdings gibt es so ein paar Quests, in denen man mit seinem Schiff kämpfen muss. Wenn man dies nun nicht aufrüstet ist man an den Stellen auf jeden Fall am Arsch, denn es ist unmöglich die Seeschlachten zu gewinnen. Also muss man zwangsweise ein paar Assassinenaufträge machen und ein paar Schiffe plündern um voran zu kommen und sein Schiff aufzurüsten.

Den verlauf der Story finde ich sehr gelungen. Vom niemand zum gefürchtetsten Piraten der Karibik, so sagt es zumindest Blackbeard. Wer sich für Piraten interessiert sollte ihn kennen und wenn nicht, dann solltet ihr den letzten Teil von Fluch der Karibik gucken, denn dort spielt er auch mit. Auch bekannte Orte wie Tortuga und Havanna können bereist werden. Wem das aber nicht genug ist, der kann auch mit einer Tauchglocke nach versunkenen Schätzen suchen und die Unterwasserwelt bestaunen. Leider verliert man im verlaufe des Spiels Freunde und geliebte Menschen. Mir persönlich ging es ziemlich nahe, denn nach einiger Zeit fühlt man mit dem Hauptcharakter.

Die Flora und Fauna im Spiel sind wunderbar gelungen. Beim Segeln auf dem offenen Meer begegnen einem Möwen, Delphine und Wal die neben dem Boot aus dem Wasser schießen. Auf den Inseln, haben sich die Entwickler sich aus getobt und richtig kleine Oasen im Ozean erschaffen. Wenn man nicht den drang hat unbedingt die Mainstoryquest zu beenden, dann bietet das Spiel viel für das Auge und man kann Stunden auf einzelnen Inseln verbringen. Dieser Trailer trifft es schon ganz gut…

Das ganze ist wie immer eine Erinnerung die im Animus erzeugt wird und von Abstergo als Entertainmentpaket verkauft werden soll. Natürlich steckt mehr dahinter. Wenn man sich dann gerade mal nicht im Animus befindet, dann kann man jede menge Computer Hacken und ein wenig das Gebäude von Abstergo unsicher machen.

Ich will hier jetzt auch nicht zu viel Spoilern, aber das Ende ähnelt sehr dem Ende der anderen Teile, denn letztendlich wollen wir die Welt zu retten, wenn wir uns denn für den richtigen Weg entscheiden…

Ich bin gespannt wie ihr das Spiel findet, ich persönlich kann es nur empfehlen und natürlich interessiert es mich wie ihr das Spiel fandet.

Ich – Einfach Unverbesserlich 2

August 2nd, 2013

Bildquelle: Daniel Go

Nachdem ich ewig nicht mehr im Kino war, kommen nun soviele gute Filme, dass ich gar nicht weiß was ich als erstes schauen soll. Da allerdings meine Freunde wusste, was sie schauen wollten, ging es in „Ich – Einfach Unverbesserlich 2“. Wer den ersten Teil schon gesehen hat, weiß das die drei Kinder (Margo, Edith und Agnes) Gru gut in schacht halten. Allerdings sind sie ihm am Ende des ersten Teils sehr ans Herz gewachsen und das merkt man auch am Anfang von „Ich – Einfach Unverbesserlich 2“.

Mittlerweile ist Gru auch kein Superschurke mehr und kümmert sich um die drei Waisen. Seine Minions sind damit beschäftigt im Keller seines Hauses gutes zu vollbringen, allerdings gelingt dies nicht so wie geplant, trotz der hilfe von Dr. Nefario. Eines Tages wird Gru von einer Geheimagentin entführt und für die Anti-Verbrecher-Liga angeworben. Erst zögert er, doch später im Film will er es wissen und kommt so dem Bösewicht auf die schliche.

In meinen Augen ist „Ich – Einfach Unverbesserlich 2“ ein super Film, allerdings fand ich den zweiten Teil nicht so gut wie den ersten und das ist in meinen Augen ein großes Problem. Denn wenn ihr den ersten Teil schon nicht so toll fandet, was eigentlich eher unwahrscheinlich ist, da die Minons auch bei grießgrämigen Kinobesuchern für den ein oder anderen Lacher gesorgt haben, dann solltet ihr den zweiten Teil meiden. Wenn ihr aber vom ersten Teil begeistert war, wovon eigentlich auszugehen ist, dann sag ich nur MINION GO!

Leinwand, Leinwand an der Wand

Juli 14th, 2013

Ich hab schon lange überlegt ob ich mir mal selber einen Leinwand drucken lasse, aber irgendwie konnte ich mich nie richtig entscheiden. Da passte mir das Angebot von Photobox sehr gut. Damals habe ich schon mal einen Kalender von Photobox getestet und musste erstaunend feststellen das die ziemlich klasse sind. Diesmal ist das ganze etwas größer, aber es hat mich schon beim auspacken überzeugt. Aber vielleicht fange ich mal ganz von vorne an und beginne mit dem erstellen der Leinwand, denn das ist ziemlich simpel. Wenn ihr auf der „Photobox“-Seite eine Leinwand drucken wollt, habt ihr die wahl zwischen Standard und Classic. Der unterschied ist, dass bei Classic der Holzrahmen dicker und die Leinwand mit 60% Baumwolle ist. Anschließend müsst ihr euch noch ein Format aussuchen. Ich hab mir die Classic 50x40cm bestellt.

Wenn ihr euch nun also entschieden habt welches der beiden Produkte ihr haben wollt, kann es auch schon direkt los gehen.

Ihr müsst im Prinzip nur euer Bild hochladen, dabei natürlich auf die Auflösung achten und schon zeigt euch die Website eure fertige Leinwand an. Sollte die Auflösung nicht gut genug sein, dann sagt euch ein Smile über dem Bild ob es ausreichend ist oder ob das Bild eventuell pixelig wird. Wenn ihr das ganze dann zurecht gerückt habt, müsst ihr euch noch entscheiden ob das Bild um den Rand gedruckt werden soll oder ob ihr lieber einen weißen Rand wollt. Wenn ihr das alles soweit berücksichtigt habt, einfach auf bestellen klicken und dann ist das Bild innerhalb kürzester Zeit bei euch. Ich habe es am Montagabend bestellt und am Freitag hatte ich es schon in meinen Händen!

Versendet wird das ganze dann so:

Natürlich wird viel Wert darauf gelegt das eure Leinwand nicht kaputt geht und so ist der Karton auf der Rückseite mit einem „Fragile – Handle with care“ versehen. Im Karton selber sorgt Luftpolsterfolie, dass nichts von vorne auf die Leinwand drücken kann.

Um das ganze nun an die Wand zu bekommen müsst ihr die mitgelieferten Aufhängeteile auf der Rückseite befestigen. Erst dachte ich das es ein ding der Unmöglichkeit sei, aber eigentlich ist es nur ranhalten und festschrauben. Also an dieser stelle bitte keine Sorgen machen!

Anschließend haut ihr noch 2 Nägel in die Wand und schon könnt ihr eure Leinwand aufhängen – Kinderleicht quasi!

Mein Fazit zu der Classic Leinwand von Photobox – Wenn ihr vorher noch nie eine Leinwand bestellt habt, dann ist es kein Problem, denn die Oberfläche von Photobox macht das erstellen kinderleicht. Nachdem ihr dann eure Bestellung abgeschickt habt, dauert es gar nicht lange bis ihr euer Bild in den Händen haltet (Bei mir waren es 4 Tage, denn ich hatte es am Montagabend bestellt und am Freitag war es da). Dadurch das euch die Website ansagt, ob euer Bild für den Leinwand druck geeignet ist, werdet ihr mit Sicherheit keinen Pixelbrei bekommen. Im große und ganzen bekommt ihr also für 50€ ein Leinwandbild eurer Wahl, mit dem ihr einen wunderbaren „Eyecatcher“ in eurem Zimmer platzieren könnt.

Solltet ihr nun Lust bekommen haben, dann könnt ihr hier eure eigenen Fotoleinwände gestalten.

Shutter Island

März 12th, 2010

Daher das ich die letzten Tage eher weniger Zeit hatte etwas zu schreiben und mit Steffen zusammen mir den Film „Shutter Island“ angeschaut habe, habe ich ihn gebeten ein Review zu schreiben. Er hat sich auch gleich dran gesetzt und das ist das Ergebnis:

„Was liest du gerade?“
„Große Erwartungen.“
„Und, wie ist es?“
„Ich hab‘ mir mehr davon erhofft.“

Ja, das habe ich mal ganz frech bei „Hot Shots“ geklaut, es passt aber irgendwie ziemlich gut zu dem faden Nachgeschmack, den der Kinobesuch zu „Shutter Island“ bei mir hinterlassen hat.

Worum geht es? Die beiden U.S. Marshalls Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) und Chuck Aule (Mark Ruffalo) sollen das eigentlich unmögliche Verschwinden einer Gefangenen aus ihrer Zelle auf Shutter Island untersuchen. Shutter Island ist, wie der Name vermuten lässt, eine Insel und zwar für geisteskranke Verbrecher bzw. in den meisten Fällen Mörder. Sowohl vom Aussehen, als auch von der Lage her nicht gerade das Traumziel eines Betriebsausfluges, trotzdem hat sich Teddy bemüht den Fall zugewiesen zu bekommen. Er ist nämlich auf der Suche nach seinem ehemaligen Hausmeister Laeddis, der noch immer nicht die Kellertür repariert hat. Okay, das war jetzt Quatsch. Viel übler ist Teddy aufgestoßen, dass der Typ Brandstifter ist und bei einem seiner Zündelanfälle ist nun unglücklicherweise auch Teddys Frau hopps gegangen. Jahrelang blieb Laeddis verschwunden, bis er auf Shutter Island eingewiesen wurde. Mehr als das Einlieferungsformular ist allerdings zuerst nicht auffindbar, die Hilfsbereitschaft des Personals lässt arg zu wünschen übrig und es wird zunehmend schwieriger auseinander zu halten, was wirklich passiert und was nur eine Wahnvorstellung Teddys ist. Der hat nämlich aufgrund seiner fiesen Kopfschmerzen immer brav das gereichte Aspirin geschluckt und weiß bald nicht mehr, was er glauben und wem er trauen kann. Der Zuschauer sieht sich natürlich mit den gleichen Problemen konfrontiert und so ist es eine Zeit lang nicht absehbar, wer welche Absichten verfolgt und wie das Ganze am Ende ausgehen wird. So soll es zumindest sein. Ich bin wirklich der letzte, der Filmenden vorhersehen kann, mich hat es ja sogar fast überrascht, dass die Titanic untergegangen ist…okay, ganz so schlimm ist es nicht, aber ich denke es macht klar, worauf ich hinaus will. Bei „Shutter Island“ war mir aber irgendwie schon nach knapp der Hälfte klar, wie sich das Ganze entwickeln würde, schon allein weil die ständigen Rückblenden und Wahnvorstellungen doch leider relativ eindeutig waren. Irgendwie hat das dem Film dann die Spannung genommen und das eigentliche Verwirrspiel war gar nicht so verwirrend wie beabsichtigt. Mal ganz davon abgesehen, dass sich die letztendliche Aufklärung auch ewig hingezogen hat. Am Besten gefallen hat mir eigentlich die letzte Szene, die hat das Ganze irgendwie nochmal aufgewertet.

Dem Film selber kann man dabei eigentlich gar nicht viel vorwerfen, das Problem dürfte wohl wirklich sein, dass ich mit falschen Erwartungen an die Sache herangegangen bin. Hätte man vorher etwas mehr über die Sache nachgedacht (ich vermeide nachdenken), wäre das vermutlich auch nicht passiert. Seit „Gangs of New York“ und „The Departed“ kann man ja ziemlich gut abschätzen, was bei einer Kooperation von Scorsese und DiCaprio herauskommt. Handwerklich praktisch makellose Filme mit durchweg guten bis sehr guten schauspielerischen Leistungen. Soweit ist auch „Shutter Island“ keine Ausnahme. Allein auf Grundlage der Trailer und der zum Teil doch gut versifft aussehenden Gefangenen (oder Patienten) habe ich allerdings gedacht der Film geht diesmal mehr in Richtung Horror als Thriller/Drama. Trugschluss.

Zwar kann man dem Ganzen mit gutem Gewissen noch den Zusatz „Psycho-“ geben, aber so spannend wie erhofft war der Film ja dann leider doch nicht. Und gerade in solchen Situationen lohnt es sich dann eben, mal zu schauen, was Regisseur und Darsteller bis dato so abgeliefert haben und spätestens da hätte einem halt klar sein können, was für einen Film man bekommt. Wobei ich halt immer noch nicht weiß, ob ich bezüglich des Endes einfach gut geraten habe oder es dem Drehbuch ankreiden kann. So richtig Spaß gemacht hat das so jedenfalls nicht, obwohl der Film selbst schon gut gemacht war.

Ist der Film jetzt empfehlenswert oder nicht?

Ja, eigentlich schon. Wobei ich von einem Kinobesuch abraten würde, lieber in ein paar Monaten in die Videothek des Vertrauens gehen und den Film mal ausleihen. Ich bin mir sicher, dass er vielen richtig gut gefallen wird, aber ebenso viele werden sicher auch etwas enttäuscht auf den Abspann schauen.

Zum Abschluss noch ein kleiner Zusatz zum Thema Kooperation von Regisseur und Schauspieler: Man werfe mal einen Blick auf den Trailer zur neuen „Robin Hood“ Verfilmung. Ridley Scott und Russel Crowe, hmmm. Fühlt sich da noch jemand an Gladiator erinnert?

Euer Steffen

2012

November 23rd, 2009

Als wir am Samstag aus dem Kino kamen, meinte mein Kumpel das neben ihm so tolle Nachbarn saßen wie man sie sich immer wünscht. Es ging wohl die ganze zeit wie folgt:

Scheiße, Oh Gott, Hilfe, Scheiße, Oh Gott, Hilfe, Scheiße, Oh Gott, Hilfe, Scheiße, Oh Gott, Hilfe, Scheiße, Oh Gott, Hilfe, Scheiße, Oh Gott, Hilfe, Scheiße, Oh Gott, Hilfe, Scheiße, Oh Gott, Hilfe, Scheiße, Oh Gott, Hilfe, Scheiße, Oh Gott, Hilfe und so weiter…

Später meinte er dann noch: „Ich weiß wie du am besten den Film beschreibst.“

Krach, Boooom, Scheiße, Kaputt, Die Erdkruste bricht auf, Lava, Scheiße, Boooom, Felsen, Scheiße, Krach, Wasser, Boooom, Scheiße, Boot fahren, Knappe Sache, Ende!

Nun aber Spaß bei Seite. Ich hab natürlich auch eine eigene Meinung und die sieht wie folgt aus. Persönlich fand ich den Film super, allerdings gab es auch ein paar Kleinigkeiten die mich gestört haben. Da wäre zum einen die Länge. Meiner Meinung nach hätte man den Film auch in normaler Länge abdrehen können. Einige Dialoge sind ziemlich überflüssig und ziehen den Film nur  unnötig in die Länge. Aber das ist sicherlich Geschmackssache.

Bevor ich ins Kino gegangen bin, habe ich gehört, dass in den Kritiken der Film nicht so hoch gelobt wird. Als ich dann aber aus dem Kino raus kam war ich begeistert. Ich hätte mir zwar noch ein wenig mehr Zerstörung und Boom gewünscht, aber es war eigentlich schon der perfekte Weltuntergang.

Wo wir nun schonmal beim Weltuntergang sind und manche Leute eventuell immer noch nicht wissen worum es in dem Film überhaupt geht (Was nun eigentlich nicht mehr schwer sein dürfte), gibt es hier noch eine kleine inhaltliche Zusammenfassung:

2009 entdecken Forscher das durch eine riesige Sonneneruption sich der Erdkern aufheizt. Die Forscher sagen, dass wenn sich der Erdkern weiter so aufheizt 2012 die Welt untergehen wird.  Auf Grund dieser Prognose entschließt sich die Regierung ein Notfallprogramm ins Leben zu rufen um einige Menschen unserer Erde zu retten. Einige beinhaltet jedoch nicht alle. Eine Familie, die nicht das nötige Geld hat um an dem Notfallprogramm teil zu nehmen, versucht auf eigene Hand zu überleben und schafft das auch. Allerdings stellt sich die Prognose der Forscher als fehlerhaft heraus und das ganze beginnt 1 Jahr eher. Den Rest schaut ihr euch am besten selbst an. Ich kann euch den Film nur empfehlen.

Homepage: 2012

Euer Frank

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    Hallo, also mein Name ist Frank, bin 29 Jahre alt und wohne in Hamburg. Neben dem Bloggen interessiere ich mich auch für das Gamen... Wenn man das denn so nennen darf. ;-) Am besten ihr schaut euch einfach mal ein wenig auf meiner Seite um. Für mehr Informationen über mich klickt hier.

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