Narwhals

Bunkerslam im Februar

Februar 28th, 2014

Mittlerweile ist es nun schon der 38. Bunkerslam und diesmal fand er auch wieder im Übel & Gefährlich statt. Stars und Sternchen aus der Poetry-Szene battelten sich um einen Platz im Bunkerslam-Finale. Diesmal waren Sebastian23, Marvin Suckut, Zoe Hagen, Florian Wintels, Theresa Hahl, Mona Harry, Jan Wilhelm Schund, Noah Klaus & Moritz Neumeier dabei.

Die Stimmung war dieses mal wirklich großartig und das Publikum applaudierte schon zu Beginn wie verrückt. Das Ganze hat wohl Michel ein wenig abgelenkt, denn er verteilte ausversehen sechs Wertungstafeln, anstatt wie üblich fünf. Lustigerweise fiel das erst auf, als die erste Künstlerin bewertet wurde. Michel improvisierte dann einfach und wählte jede Runde jemand anderen aus, der keine Bewertung abgeben durfte.

Natürlich habe ich auch wieder ein paar Fotos gemacht. Wenn ihr sie euch anschauen wollt, dann schaut doch einfach auf meiner Flickr Seite vorbei.

Ach so und gewonnen hat Marvin Suckut!

Bunkerslam Finale 2013

Januar 4th, 2014

Am 29. Dezember 2013 war es wieder soweit – Die Poeten des Bunkerslam-Finales rollten, hüpften, sprangen, tänzelten, marschierten in die Laeiszhalle. Sie mussten sich den Platz über das Jahr hart erkämpft. Geschafft hatten es Renato Kaiser, Gotti, Florian Cieslik, Daniel Wagner, Klaus Urban, Robin Mesarosch, Team Allen Earnstyzz und Jule Weber. Das Eis sollte zunächst Andy Strauß brechen. Er begeisterte das Publikum mit seinem Poem. In der Pause wurde er von Tilman Birr unterstützt, der einen Westernsong über Burnout sang. Eigentlich sollte es ein Rap sein, allerdings meinte er, dass es sich als Westernsong besser anhört.

Nachdem sich zwei mal vier Poeten gegenseitig die Zeilen um die Ohren geworfen hatten, standen die Finalisten fest. Im Finale standen sich Klaus Urban und Daniel Wagner gegenüber. Es war ein ausgeglichenes Duell. Während Klaus Urban den nachdenklicheren Text brachte, überzeugte Daniel Wagner schließlich mit seinem lustigen Text “Menschliches Tun”, bei dem es unter anderem auch um Thunfische geht, und gewann damit das Finale. Aber schaut am besten selber…

Moderiert wurde das Ganze wie immer von Michel Abdollahi und musikalisch begleitet wurde er von Johnboy Jones.

Es war wie immer ein gelungener Abend und dieses Jahr wird es sicherlich noch besser, denn ich habe eine Jahreskarte.

U20 Lautsprecher

November 26th, 2013

Normalerweise treibe ich mich eher auf den Bunkerslams rum, allerdings hatte ich zwei Freikarten für eine U20 Lautsprecher Veranstaltung gewonnen. Natürlich bin ich für Neues offen und so bin ich mit meiner Freundin und zwei weiteren Freunden zu der Veranstaltung im Haus 73 gegangen.

Die Poeten waren heiß und mischten das Publikum gut auf, unterstützt wurden sie von Fabian Navarro und moderiert wurde das ganze von Moritz Neumeier.

Mein persönlicher Favorit war Rasmus Blohm, der es auch bis in Finale schaffte, dort allerdings gegen Fabian Wolf ausschied. Trotzdem war das Ganze ein gelungener Abend und die Poeten waren HAMMER!

Poetry: Wo warst du? Ist doch egal, das Stück ist von Andy Strauß

November 20th, 2013

Gestern durfte ich mir, danke einer guten Freundin, das Stück von Andy Strauß mit dem Namen ‘Ist doch egal, das Stück ist von Andy Strauß’ im Kampnagel ansehen, denn sie hatte zwei Freikarten.

Nun einmal kurz für die Leute, die Andy Strauß nicht kennen. Er ist ein Poetry Slammer, Slam Master, Schriftsteller und Schauspieler. Außerdem wurde er ’81 in Ostfriesland geboren. Ich denke das sollte erst mal reichen, doch wenn ihr noch mehr über ihn wissen wollt, dann schaut euch entweder sein Programm an, stöbert auf Wikipedia oder seiner Website.

Jetzt aber zum Programm. In seinem Stück ‘Ist doch egal, das Stück ist von Andy Strauß’ wird einem auf jeden Fall nie langweilig. Alles beginnt mit einem Asteroid, der um die Erde tanzt und letztendlich abstürzt. Ramon Ravioli sieht den Asteroiden als erstes, aber das ist nicht alles was er sieht. Da ich nun aber auch nicht zu viel erzählen will, denke ich, reicht es, wenn ich erwähne, dass noch ein Schwein und ein Mops in dem Stück vorkommen. Außerdem sieht man Ramon Ravioli in den verschiedensten Kulissen und es wird immer verrückter je später der Abend wird.

Wenn ihr nun allerdings denkt, dass es sich bei dem Stück um einen Slam handelt, werdet ihr ein wenig enttäuscht sein. Denn letztendlich ist das Ganze ein Theaterstück, in dem Andy Strauß via Beamer und Kamera das erzählte Stück nachspielt. Ich persönlich hab mich an einigen Stellen tot gelacht.

Wenn ihr euch das Stück anschauen wollte, dann kann ich es euch nur empfehlen, denn mit seiner lustig-offenen Art rundet Andy das Stück ab. Zu der Frage, warum er das Stück ‘Ist doch egal, das Stück ist von Andy Strauß’ nannte, antwortete er: Stellt euch ein Pärchen vor und sie sagt ihrem Freund, das sie heute ins Theater geht. Darauf hin würde er fragen: Welches Stück denn? Und sie würde antworten: Ist doch egal, das Stück ist von Andy Strauß.

Das Ganze ist ein ziemlich genialer Gedankengang und damit wäre dann auch die Herkunft des Titels geklärt! Er wollte nämlich etwas haben, was man nicht so schnell vergisst und das ist ihm mit dem Stück echt gut gelungen!

Poetry: Ich bin eben einfach wie ich bin!

November 8th, 2013

Manchmal bewege ich mich durch die Straßen und wundere mich, warum mich alle so anstarren.
Manchmal bewege ich mich durch die Straßen und wundere mich, warum man als normal genommen wird.

Doch dann wird mir schnell klar, dass ich mich in zwei unterschiedlichen Städten befinde.
Doch letztendlich bleibt es immer das selbe: Ich bin eben einfach wie ich bin!

Wenn man wie ich zwischen zwei Städten pendelt, bleibt es nicht aus, dass man auch zwischen zwei Toleranzen pendelt.

Mein Statistik-Professor hätte nun gesagt: In der einen Stadt gehören sie zum guten Mittelwert und in der anderen sind sie ein Ausreißer.

Ausreißer sind Messfehler oder Fehler die auf menschliches Versagen zurückzuführen sind.

Also bin ich, da wo ich herkomme, ein Messfehler? Habe  ich mich schon so sehr eingelebt, dass ich gar nicht mehr sagen kann, dass ich ein Greifswalder bin? Bin ich nun schon ein Hamburger?

Als ich letztens mit einer Freundin in Greifswald unterwegs war, meinte sie, dass ich irgendwie anders rede. Ich wunderte mich und fragte, wie sie darauf käme. Sie meinte ich hätte mich schon an das Leben in der Großstadt gewöhnt. Ich schaute verdutzt und sie fügte hinzu, dass Großstädter immer lauter reden.

Ich nahm das ganze so hin und wunderte mich, warum mir das ausgerechnet jetzt gesagt wird, da ich früher schon immer laut geredet habe. Schließlich war ich in der Theater AG und dort musste man laut sein, denn sonst hätten die Leute in der letzten Reihe einen ja nicht verstanden.

Manchmal bewege ich mich durch die Straßen und wundere mich, warum mich alle so anstarren.
Manchmal ist es mir nun klar, denn anscheinend rede ich zu laut.

Wenn ich nun durch Hamburg laufe, ist es egal wie ich mich kleide – ob nun ein Shirt mit pinken Streifen oder eine bunte Hose. Vor Kurzem habe ich mir eine rot-orange Hose gekauft und vorher noch meine Freunde gefragt, ob ich das tragen kann. Eigentlich ist es mir egal was sie sagen, denn wenn sie mir gefällt, kaufe ich sie sowieso.

Als ich letztens bei meinen Freunden in Greifswald war, fragten mich meine männlichen Freunde, ob pink die neue Farbe des Sommers ist. Ich grinste nur und meinte: “Na ist doch besser, als in tristem Schwarz rumzulaufen!” Ihre Freundinnen grinsten und meinten: “Ihr könntet auch ruhig mal was Farbiges anziehen!” Ich dachte mir nur so “STRIKE!”

Wenn ich nun allerdings mit den bunten Sachen durch Greifswald laufe, fühle ich mich beobachtet. Nicht das es mich stört, aber es ist schon ein wenig komisch, denn ich bin ja kein Papagei, der aus dem Zoo ausgebrochen ist. Und selbst wenn ich ein Papagei wäre und ihr mich gerne anschaut, dann seid doch bitte auch so nett und gebt Frank einen Cracker, denn Frank mag Cracker! Bis dahin bin ich einfach nur ein Mensch und ich möchte eben sein wie ich bin.

Manchmal bewege ich mich durch die Straßen und wundere mich, warum mich alle so anstarren.
Manchmal ist es mir nun klar, denn anscheinend kleide ich mich wie ein Papagei.

Die Großstädter, insbesondere die Hamburger, kommunizieren gerne und das nicht nur im Café oder in einer Bar, sondern auch auf der Straße. So wird auch gerne mal aus dem Auto gepöbelt und sehr oft gehupt.

Manchmal erwische ich mich selbst dabei, wie ich mich wiedermal über andere Autofahrer aufrege. Dann denke ich mir, dass ich nicht hupen sollte, allerdings ist es dann schon zu spät und meine Hand war schneller als mein Hirn.

In Greifswald gibt es zwar auch viele chaotische Autofahrer, aber nicht so viele wie in Hamburg, jedoch erwische ich mich manchmal dabei, dass ich gerne hupen würde. Wenn es dann mal passiert, wird man mit tödlichen Blicken und Kopfschütteln bestraft.

Manchmal bewege ich mich durch die Straßen und wundere mich, warum mich alle so anstarren.
Manchmal ist es mir nun klar, denn anscheinend hupe ich zu viel.

Doch was bleibt, ist das, was ich schon am Anfang erzählte, denn ich bin eben einfach wie ich bin und das soll auch so bleiben. Ich hoffe, dass die meisten es akzeptieren und mich genau so nehmen.

Alle andern: LECKT MICH AM ARSCH!

Schöne Grüße vom Greifswalder aus Hamburg

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    Hallo, also mein Name ist Frank, bin 29 Jahre alt und wohne in Hamburg. Neben dem Bloggen interessiere ich mich auch für das Gamen... Wenn man das denn so nennen darf. ;-) Am besten ihr schaut euch einfach mal ein wenig auf meiner Seite um. Für mehr Informationen über mich klickt hier.

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