Narwhals

Wochenendtrip

März 16th, 2014

Wochenendausflüge sind immer sehr stressig und trotzdem freut man sich immer, wenn man Freunde besuchen und etwas mit der Familie machen kann. Da am Freitag Abend keine Mitfahrgelegenheit angeboten wurde, entschieden wir uns, einen Mietwagen zu nehmen und selbst eine Annonce zu schalten. Nachdem dann unsere Mitfahrer feststanden und wir sie eingeladen hatte, ging es im nigelnagelneuen Golf Richtung Heimat. Überraschenderweise kamen wir sehr gut durch und alle waren zufrieden, als wir endlich ankamen. Nachdem wir beide abgeladen hatte, ging es zu meinen Eltern und dann stellte ich fest, dass mir der eine Mitfahrer fünfzig Euro gegeben hatte. Also rief ich ihn an, klärte das kurz mit ihm ab und er war mega happy, dass ich so ehrlich war und ihm das Geld zurückgegeben habe.

Natürlich sind nicht alle Leute so ehrlich und am Samstag war der beste Beweis dafür. Wir waren mit meinen Eltern in Polen und wollten ein wenig Käse auf dem Markt kaufen. Als er dann so alles zusammen rechnete, sagte er – 12, 20, 27, 40 – Natürlich war ich erst ein wenig perplex, zahlte dann jedoch in Euro. Später fiel uns auf, dass es doch ziemlich teuer war, allerdings war es schon zu spät, denn eigentlich hätte das ganze 40 Zloty, also 10 Euro, gekostet. Sowas Dreistes habe ich noch nie erlebt und kann daher jedem, der im Ausland was auf einem Markt kauft, nur empfehlen nochmal nachzufragen, um welche Währung es sich handelt…

Aber der Tag war nicht nur doof, denn wir konnten den restlichen Tag noch ein wenig am Wasser bei Sonne und Wind abschalten. Die Surfer kamen bei dem Wetter voll auf ihre Kosten wie man hier sehen kann…

Wenn man nun von dem einen Debakel absieht, war es zwar ein sehr stressiges, aber auch sehr schönes Wochenende. Bis demnächst mein geliebtes Greifswald.

1, 2 oder 3 – Scheissegal, alle auf die Rückbank

Dezember 30th, 2013

Ich hab ja schon vieles erlebt, aber das war einfach zu viel. Wie immer wollte ich mit einer Mitfahrgelegenheit nach Hamburg, also habe ich eine am 27. Dezember gebucht. Normalerweise rufe ich dann immer einmal an um mich abzusichern, allerdings ging diesmal niemand ran. Außerdem stand in der Annonce, dass man sich nicht melden braucht, weil die Mitfahrgelegenheitszentrale das automatisch bestätigt.

Irgendwie fand ich das komisch, dachte mir jedoch nichts dabei und fuhr auf gut Glück am besagten Tag zum Treffpunkt. Natürlich viel zu früh, allerdings standen schon einige Leute da und ich wusste nicht, wer nun mitfährt und wer nicht. Dann endlich kam unser Fahrer und ich wusste sofort, wer noch mitfährt. Wir schauten uns an und dachten wahrscheinlich beide – Will der uns verarschen? Zu dritt auf der Rückbank? – Damit nun keine Missverständnisse entstehen, muss ich wohl noch sagen, dass schon drei Leute im Auto saßen. Der Fahrer, die Beifahrerin und ein Schlafender auf der Rückbank.

Wir packten unsere Taschen in den Kofferraum, stiegen ins Auto und mein Statur-Zwilling fragte, warum wir mit zwei großen Menschen auf der Rückbank sitzen müssen. Es folgte leichtes Gelächter und ich merkte, wie mir die Wut den Nacken hoch kroch. Als dann noch der Kommentar kam, dass auch schon mal ein zwei Meter Mann hinten saß und sich auch nicht beschwert hätte, war ich bedient. Obwohl, eigentlich war das noch gar nicht die Spitze vom Eisberg, denn die kam, als ich nochmal nachschaute was wir denn nun bezahlen müssen. 15 Euro bei vier Mitfahrern und einem Dieselmotor finde ich persönlich ein wenig frech, denn als ich damals immer gefahren bin, hatte ich maximal zwei Mitfahrer und habe auch nie mehr als 14 Euro genommen. Zum einen wollte ich nicht, dass jemand hinter mir sitzt und zum anderen finde ich es doof, wenn das Gepäck gestapelt werden muss.

Normalerweise bin ich auch auf Fahrten immer sehr gesprächig, aber nachdem wir so dermaßen enttäuscht wurden, war mir absolut nicht danach.

Das gute bei Mitfahrgelegenheit ist, dass man weiß wie die Leute heißen und dass man diesen Fehler dann nicht zwei mal macht. Mein Statur-Zwilling meinte auch, dass er eigentlich noch nie jemanden bewertet hat, aber diesmal wird er es wohl tun, denn drei Leute auf der Rückbank ist einfach unglaublich unbequem.

Solltet ihr also ab und an mal Leute mitnehmen, dann denkt auch mal an die anderen und nicht nur an euch selbst, denn dann ist die Fahrt doch um einiges entspannter.

Mitfahrgelegenheitsterror

September 25th, 2013

Nachdem ich letzte Woche bestimmt hundert mal gefragt hatte ob jemand mit von Hamburg nach Greifswald will und kurz davor war mich an einer anderen Mitfahrgelegenheit zu beteiligen, rief mich Freitagmorgen jemand an und fragte ob ich noch was frei hätte. Natürlich war das der Fall und nun musste ich dummerweise selber fahren, denn eigentlich wollte ich gerade die Anzeige bei Mitfahrgelegenheit rausnehmen. Erst meinte er, dass er es nicht um 14:00 Uhr bis zum Wandsbeker Markt schafft. Als er dann allerdings 5 Minuten später das zweite mal anrief, meinte er, dass er schon früher da ist. Ich dachte mir nur so: “Gut dann machst dich nun mal fertig und fährst da gemütlich hin!” Beim tanken klingelte schonwieder mein Telefon und wer war es? Natürlich mein Mitfahrer. “Ich bin schon da”, sagte er. Ich meinte nur das ich noch 10 Minuten brauche bis dahin, denn es war gerade mal 13:45 und es war eigentlich 14 Uhr ausgemacht.

Als ich dann endlich dort war, wartet er schon und fragte ganz aufgeregt ob wir es bis 16:30 Uhr nach Greifswald schaffen. Ich meinte nur, dass wenn kein Stau sei, es kein Problem da stellen sollte. Letztendlich waren wir dann 16:20 in Greifswald. Er musste zu einer Schule um dort Tische in einen Container zu laden, damit der dann Abends noch nach Hamburg kann, um von dort aus verschifft zu werden. Angeblich für eine Schule in Afrika. Ich hab aber nicht weiter nachgefragt.

Nun war ich also wieder in Greifswald. Ziemlich kaputt, aber trotzdem glücklich. Woran ich allerdings nicht gedachte hatte, war das ich am Mittwoch zwei Mitfahrgelegenheiten reingestellt hatte. Eine für Freitag und eine für Samstag. Da sich niemand für die Mitfahrgelegenheit am Samstag gemeldet hatte, ließ ich die Annonce online, da ich dachte, dass sich dann auch niemand mehr meldet. Tja, falsch gedacht. Samstagmorgen ab um 8:00 Uhr klingelte mein Handy ununterbrochen. SMS und Telefonanrufe. Wir würden gerne mit nach Greifswald! Beim ersten bin ich noch rangegangen und meinte, dass ich schon da bin und leider vergessen hatte die Anzeige raus zu nehmen. Er verstand es. Den anderen habe ich später eine SMS geschrieben, da ich einfach zu kaputt war um gleich zu antworten.

Also für die Zukunft habe ich mir hinter die Ohren geschrieben, dass wenn ich überflüssige Annoncen für Mitfahrer im Internet habe, ich sie rausnehme wenn ich schon vorzeitig die Reise antrete!!!

Mitfahrgelegenheiten – Denn alleine ist langweilig

Juli 22nd, 2013

Nachdem ich letztens nach Berlin fahren wollte, allerdings leider selbst niemanden gefunden habe bei dem ich mitfahren hätte können, bin ich selbst gefahren. Dadurch entstehen natürlich Vor- und Nachteile. Aber darauf komm ich einfach später nochmal zu sprechen. Als erstes möchte ich mal anmerken, dass ich kein Fan davon bin alleine Auto zu fahren und deshalb suche ich mir meistens Leute die mitwollen oder ich suche mir halt einen bei dem ich mitfahren kann.

Wie oben schon erwähnt, musste ich selber fahren, da die Strecke Hamburg – Berlin anscheind sehr gut gebucht ist. Auf jeden Fall hatte ich die Anzeige noch keine fünf Minuten drinne und da kam auch schon die erste Anfrage. Eine junge Dame. Natürlich direkt zugesagt und siehe da, ein paar Minuten später schon die zweite Anfrage. Somit war mein Auto binnen 30 Minuten ausgebucht, ich hatte mein Benzingeld drin und meine Mitfahrer waren auch Happy das sie nach Berlin kommen.

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Weil mich immer alle fragen warum ich Mitfahrgelegenheiten bevorzuge…

April 28th, 2013

Ich wurde in letzter Zeit schon öfter gefragt warum ich trotz Auto immer mit “Fremden” nach Greifswald fahre. Im Prinzip ist das ziemlich einfach, denn zum einen ist die Person mit der ich immer fahre nicht mehr fremd und der zweite Vorteil ist, dass man den ein oder anderen Euro spart. Am Freitag bin ich zum Beispiel zum vierten mal bei ihm mit gefahren und es ist immer ziemlich witzig auf den Fahrten. Vor drei Wochen hatten wir eine Sozialpädagogin und eine englischsprachige Metalsängerin mit. Nach kurzer Zeit sind die meisten dann aufgetaut und man kommt ins Gespräch. Auf dieser Tour ging es dann um Inklusion und der Fahrer und die Sozialpädagogin haben sich einen recht heftigen Schlagabtausch geliefert. Ich war allerdings zu müde um in diese Diskussion mit einzusteigen, aber es war interessant zuzuhören.

Diese Woche bin ich zwar ziemlich früh aufgestanden, allerdings fühlte ich mich am Anfang der Fahrt noch ziemlich fit. Wir waren zu dritt unterwegs, aber unserem Fahrer ging es anscheinend nicht so gut. Das sollte mich nicht daran hindern mit der netten Dame auf der Rücksitzbank ins Gespräch zu kommen. Am Anfang geht es meist um leichte Kost, so Standard Fragen. Was machst du? Wie geht es dir? Kommst du auch aus Greifswald oder bist du nur zu Besuch? Aber wenn das dann alles durchgekaut ist, wird man schon ein wenig tiefgründiger. Da sie erzählt hat das sie ihren Freund besuchen fährt, wurde ich neugierig und habe nachgefragt wie sie sich kennen gelernt haben und wie sie mit der Fernbeziehung klar kommt, da ich damals selber eine geführt habe. Allerdings kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem man sich nicht mehr soviel zu erzählen hat und von dort an hört man meistens Musik.

Mittlerweile waren wir 3 Stunden unterwegs ( Kack Stau! ) und ich hing ziemlich durch. Allerdings hasse ich es im Auto zu schlafen, weil ich dann meistens Rede und mir das unangenehm ist. Es fiel mir echt schwer mich da gegen zu wehren und so ist mein schwerer Kopf immer wieder nach vorne gefallen. Nach einigen unkontrollierten Absackern meinte der Fahrer dann, dass ich auch schlafen kann und irgenwie war ich von da an wieder voll da, denn ich brauch ein wenig Smalltalk damit ich nicht einschlafe! Dann kam zum Glück auch schon die Autobahnausfahrt Greifswald und nun kommt der einzige Teil einer Mitfahrgelegenheit der nervt: Ich musste 30 Minuten auf den Bus warten!

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