Narwhals

Bunkerslam im März

März 29th, 2014

Am Donnerstagabend wurden wir mal wieder in die wunderbare Welt der Lyrik geführt. Acht Poeten traten, wie jeden letzten Donnerstag im Monat gegeneinander an und bewiesen mal wieder, dass Gedichte nicht immer langweilig sein müssen.  Mit dabei waren René Sydow, Großraumdichten, Sulaiman Masomi, Volker Surmann, Svenja Gräfen, Jason Bartsch, Hinnerk Köhn, Bente Varlemann und als Feature Stefan Ebert. Gewonnen hat den 39. Bunkerslam Suliman Masomi. Wenn ihr noch mehr Bilder von dem Abend sehen wollt, dann schaut doch am besten auf meiner Flickr-Seite vorbei.

Poetry Slam: Ruhrpott überfährt Hamburg

März 9th, 2014

Endlich war es wieder soweit, dass Städtebattle fand statt. Und als aktiver Gesichtsbuchnutzer entschloss ich mich, mit eine paar Leuten zu der Veranstaltung von Kampf der Künste zu gehen. Außerdem wollte ich es mir nicht entgehen lassen, mir das neue Schauspielhaus anzuschauen.

Es war wie beim letzten Mal ein sehr knappes Ding und letztendlich wurde der Gewinner mit den zehn Punkten aus dem Finale ermittelt. Aber vielleicht fangen wir vielleicht mit dem Line-Up an. Für Hamburg traten David Friedrich, Jasper Diedrichsen, Moritz Neumeier, Fabian Navarro und Mona Harry an. Für den Ruhrpott kamen Patrick Salmen, Sebastian 23, Jan Philipp Zymny, Sandra DaVina und Theresa Hahl. Moderiert wurde das ganze von Michel Abdollahi, der uns wie immer mit Witz und Charme durch den Abend führte.

Nachdem alle Kontrahenten erfolgreich mit Worten jongliert hatten, standen die beiden Finalisten fest. Das Duell der Giganten, Hamburg vs. Ruhrpott, David Friedrich vs. Jan Philipp Zymny. Bis zum Finale lag Hamburg mit 128,0 zu 125,9 Punkten vorn. Im Finale wurde dann wie immer mit Applaus entschieden und es war diesmal wirklich schwierig, sodass die Publikumsjury nochmal mit entscheiden musste. Nachdem dreimal applaudiert wurde, stand der Sieger fest. Jan Philipp Zymny holte die zehn Punkte für den finalen Sieg und so gewann der Ruhrpott das Städtebattle mit 135,9 Punkten.

Wenn ihr noch mehr Bilder sehen wollt, dann schaut am besten auf meine Flickr-Seite.

Bunkerslam Finale 2013

Januar 4th, 2014

Am 29. Dezember 2013 war es wieder soweit – Die Poeten des Bunkerslam-Finales rollten, hüpften, sprangen, tänzelten, marschierten in die Laeiszhalle. Sie mussten sich den Platz über das Jahr hart erkämpft. Geschafft hatten es Renato Kaiser, Gotti, Florian Cieslik, Daniel Wagner, Klaus Urban, Robin Mesarosch, Team Allen Earnstyzz und Jule Weber. Das Eis sollte zunächst Andy Strauß brechen. Er begeisterte das Publikum mit seinem Poem. In der Pause wurde er von Tilman Birr unterstützt, der einen Westernsong über Burnout sang. Eigentlich sollte es ein Rap sein, allerdings meinte er, dass es sich als Westernsong besser anhört.

Nachdem sich zwei mal vier Poeten gegenseitig die Zeilen um die Ohren geworfen hatten, standen die Finalisten fest. Im Finale standen sich Klaus Urban und Daniel Wagner gegenüber. Es war ein ausgeglichenes Duell. Während Klaus Urban den nachdenklicheren Text brachte, überzeugte Daniel Wagner schließlich mit seinem lustigen Text “Menschliches Tun”, bei dem es unter anderem auch um Thunfische geht, und gewann damit das Finale. Aber schaut am besten selber…

Moderiert wurde das Ganze wie immer von Michel Abdollahi und musikalisch begleitet wurde er von Johnboy Jones.

Es war wie immer ein gelungener Abend und dieses Jahr wird es sicherlich noch besser, denn ich habe eine Jahreskarte.

Bunkerslam wird 4 Jahre

November 30th, 2013

Am Donnerstag feierte der Bunkerslam sein 4-jähriges Jubiläum. Natürlich wollte ich mir die Schose nicht entgehen lassen. Also habe ich kurzer Hand meine Freundin überredet, was allerdings nicht sehr schwer war, denn sie interessiert sich auch für die Slams. Auf Facebook gab es eine Verlosung für eine Jahreskarte, an dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch an den Gewinner, der an dem Abend ziemlich voll war, weil Michel Abdollahi ihn quasi abgefüllt hat.

Nachdem wie immer 2×4 Leute angetreten waren, standen sich die Finalisten gegenüber. Diesmal lieferten sich Martin “Gotti” Gottschild aus Berlin und Nektarios Vlachopoulos aus Mannheim eine atemberaubende Schlacht. Letztendlich konnte sich Gotti mit seinem Berliner Dialekt durchsetzen und gewann den Bunkerslam im November.

Natürlich will ich euch die anderen Künstler nicht vorenthalten. Dabei waren Björn Högsdal, Martin “Gotti” Gottschild, Nektarios Vlachopoulos, Florian Cieslik, Wolf Hogekamp, Matti Seydel, Helge Albrecht und Der Jörch. Als Feature war der Singer/Songwrite Tom Klose auf der Bühne und bedankte sich bei Kampf der Künste, dass sie ihn aus seinem Keller geholt haben, denn auf Dauer ist Breaking Bad gucken anstrengend! ;-) Moderiert wurde das ganze mal wieder vom wunderbaren Michel Abdollahi, der uns mal wieder in Uniform durch den Abend führte. Und da ich die letzten male den DJ vergessen habe möchte ich hier noch einmal erwähnen das du einen super Job machst Johnboy Jones!

Dieses Jahr wird es noch einen Bunkerslam geben und zwar am 27.12. und zwei Tage später ist dann das Finale in der Laeiszhalle. Dort werden dann nochmal alle Bunkerslamgewinner gegeneinander antreten und sich das finale Battle liefern. Ich hoffe man sieht sich dort und bis dahin immer schön schauen was für Slams im Monat Dezember so laufen. Denn sonst könnt ihr euch auch getrost ein buddeln.

Poetry Slam: Berlin besiegt Hamburg

Oktober 3rd, 2013

Am Dienstag ging es zum Kampf der Giganten. Der Slam auf den wir ein ganzes Jahr gewartet haben. Es ging zum Städteslam im Thalia Theater. Hamburg gegen Berlin und ich war dabei! Organisiert wurde das Event vom Kampf der Künste und moderiert hat das ganze Michel Abdollahi.

Ich war mir bis letzte Woche nicht sicher, ob ich da wirklich hin gehen soll, denn 27 Euro Eintritt erschienen mir doch ziemlich viel. Allerdings muss ich mir nun eingestehen, dass der Slam jeden Cent wert war. Für Hamburg traten David Friedrich, Moritz Neumeier, Tolga Daglum, Bente Varlemann und Jörg Schwedler an. Berlin schickte Volker Strübing, Till Reiners, Wolf Hogekamp, Julian Heun und Temye Tesfu ins Battle. Normalerweise ist es dann bei den Slams so, dass es zwei Runden gibt in denen jeweils vier Leute gegeneinander antreten und am Ende die beiden Gewinner sich nochmal die Zeilen um die Ohren hauen. Aber nicht so beim Städteslam. Diesmal musste jeder versuchen so viele Punkte wie möglich zu holen, denn die Punkte der Teams wurden addiert. Die beiden besten Poeten aus den Teams standen sich am Ende der Show noch einmal gegenüber und der Gewinner holte für sein Team nochmal 10 Punkte.

Dann begann das ganze mit einem Act aus Bonn um das Eis zu brechen. Anschließend kam der Berliner Poet Temye Tesfu auf die Bühne. Der Text war echt super und die Botschaft kam gut an, trotzdem waren seine Punkte eher Durchschnitt. Bewertet wurden die Künstler vom Publikum. Zu Beginn der Veranstaltung wurden wie immer Punktetafeln im Publikum verteilt mit denen man von 0,0 bis 10,0 bewerten kann. Damit die Veranstaltungen etwas peppiger wird, sagt Michel am Anfang immer, dass man eine Nachkommastelle vergeben soll.

Als dann Volker Strübing an der Reihe war und seinen wunderbaren Text vortrug, war allen klar, dass er im Finale noch einmal auftreten muss. Sein Konkurrent sollte Tolga Daglum sein. Einer der wenigen Poeten, der seinen Text frei sprach. Das sollte im Finale auch sein Verhängnis werden, denn bis zum Finale führten die Hamburger mit vier Punkten. Leider hat Tolge dann im Finale seinen Text vergessen. Es ist nicht so, dass ich Berlin den Sieg nicht gönne, aber es wäre sicherlich interessanter gewesen wenn er den Text bis zum Ende vorgetragen hätte! Diese Runde ging also an Berlin, aber die Rückrunde holen wir uns!

Herzlichen Glückwunsch Volker Strübing! Bravo Berlin!

Da mich der Text von Bente sehr fasziniert hat, wollte ich mir in der Pause ihr Buch kaufen. Allerdings wurde mir dann gesagt, dass es nur noch das eine Exemplar auf der Bühne gibt. Da ich es um jeden Preis haben wollte, ließ ich es mir reservieren und holte es am Ende der Show ab. Ich kann euch das Buch mit dem Titel “Unser Verhältnis verhält sich verhalten” nur empfehlen!

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