Narwhals

Wann wollten wir nochmal ins Kino?

Dezember 21st, 2015

Ich hab mich ja lange nicht mehr gemeldet, aber das hier ist auf jeden Fall eine Story, über die ich mal wieder schreiben muss.

Wir wollten schon seit Längerem mal wieder ins Kino, also entschlossen wir uns am Donnerstag ein paar Karten fürs Wochenende zu reservieren. Nach langem Suchen fanden wir endlich Karten für Samstag 19:30… Dachten wir zumindest.

Wir machten uns also am Samstag Abend voller Vorfreude auf den Weg zum neuen Starwars-Film. Natürlich gibt es keinen Kinoabend ohne Knabbereien, also gingen wir mit Popkorn und Nachos bewaffnet zum Einlass. Er scannte mein Mobile-Ticket und meinte „Viel Spaß“. Ich wunderte mich, warum die Anzeige rot wurde… er natürlich auch. Der Einlasser meinte dann noch so, dass die Tickets wohl für Sonntag sind.

Ich verdrehte nur meine Augen und dachte mir so… Nicht dein Ernst! Ich musste irgendwie ausversehen auf Sonntag geklickt haben. Keine Ahnung wie das passiert ist, aber nun standen wir dort mit einer großen Tüte Popkorn, Nachos und zwei Colas. Der Einlasser meinte schließlich, wir sollen kurz an der Seite warten. Nachdem er alle Gäste kontrolliert hatte, kam er zu uns und fragte, wo wir sitzen. Anschließend ging er kurz weg und kam mit zwei Karten für die Samstagsvorstellung wieder.

Wir saßen fast auf den gleichen Plätzen und hatten noch einen schönen Samstag. Danke lieber UCI-Mitarbeiter!!!!

The Riot Club

Oktober 9th, 2014

Einmal kurz telefoniert und Zapzarap – Kostenlose Kinotickets. Diesmal gab es welche für den Film – The Riot Club. Der Trailer war vielversprechend, allerdings kippte der Film im Kino irgendwann, die Figuren wurden unsympatisch und es gab auch kein Happy End.

Wer den Film nicht gespoilert haben will, der sollte nun nicht weiterlesen…

Alles beginnt damit, dass ein neues Trimester in Oxford startet. Der Riot Club ist auf der Suche nach neuen Mitgliedern und obwohl die Uni 20.000 Studierende hat, dürfen nur zehn in den Club. Denn in den exklusiven Club werden nur die Schlausten und vornehmsten jungen Männer der Uni eingeladen. Die beiden neuen vornehmen Studenten Alistair und Miles kommen in den Genuss dem Club beitreten zu dürfen. Eine Tradition der Verbindung ist ein alljährliches Dinner, da sie allerdings in allen Restaurants in der nähe Hausverbot haben, fällt ihre Wahl auf ein kleines Lokal auf dem Lande.

Man merkt schnell, warum der Club den Namen trägt, obwohl später noch darauf aufmerksam gemacht wird, dass der Gründer eigentlich Ryot hieß und nicht Riot – wie der Aufstand. Der geänderte Buchstabe passt allerdings viel besser.
Nachdem die Jungs schon einiges getrunken haben, kam eine Eskortdame in das Gasthaus – gespielt von Natalie Dormer – und bekommt von ihnen ein unsittliches Angebot – eine Runde Blowjobs für alle. Sie lehnt ab und verschwindet.

Die Situation spitzt sich immer mehr zu und Alistair startet Hetzkampagnen gegen arme Leute. Anscheind hat dies gereicht, um bei den vornehmen Mitgliedern einen Schalter im Kopf umzulegen. Sie verwüsten das ganze Gastzimmer und als dann der Wirt den Raum betritt, eskaliert alles. Die aufgehetzte Meute verprügelt ihn brutal. Miles versucht sie noch zu stoppen, allerdings erfolglos. Er ruft schließlich den Notarzt.

Die Mitglieder des Riot Clubs wollen Miles die Schuld in die Schuhe schieben. Ganz nach dem Motto – last hired, first fired. Natürlich will Miles sich das nicht bieten lassen. Als dann aber die Polizei vor seiner Tür steht, wird ihm doch im ersten Moment ganz mulmig. Sie waren allerdings auf der Suche nach Alistair, da man DNA Spuren von ihm gefunden hatte.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass der Film ab Beginn der Gasthausszene massiv abgebaut hat und es ab da leider nur noch bergab ging. Das Ende lässt einige Fragen offen. In meinem Kopf kreisen nun ein paar Fragen – gibt es wirklich solche Clubs? Ich meine, über einige wurde ja sogar ein Film gedreht. Und können sich diese Leute wirklich so einfach freikaufen, wie es in dem Film dargestellt wurde? Ich meine, sie haben das Leben von einem Mann ruiniert und der Verursacher wird dann auch noch gedeckt… ich finde das alles sehr fragwürdig, aber denke auch, dass es leider immer solche Leute geben wird.

Wie oben schon gesagt, fand ich den Anfang voem Film sehr gut. Ich muss allerdings gestehen, dass es zum Ende hin nur noch um Hass und Gewalt ging. Jetzt zu sagen, dass es keine Pointe gibt, wäre falsch, denn mit Geld kann man nicht alles Kaufen. Vorallem keine Liebe. Denn Miles ist hierfür das beste Beispiel. Zu Beginn des Trimesters lernt er ein nettes Mädel kennen und versaut sich alles, weil er einenm solchen Schnöselclub beitritt.

Es ist schwer, eine Empfehlung auszusprechen. Allerdings denke ich, dass man sich den Film an einem verregneten Sonntag anschauen könnte bevor man zuhause nur rumgammelt. Ins Kino würde ich für den Film nicht noch einmal gehen.

Ich und die Menschen in gelb

September 10th, 2014

Da ich gerade auf 180 bin (Also eigentlich war das vor zwei Tagen…), mich darüber aber eigentlich nicht aufregen möchte (SCHEISS INTERNETHYPE… sind eigentlich noch Ferien?), möchte ich mir mal wieder etwas von der Seele schreiben, was bestimmt auch euch auf die Nerven geht. Ich bestelle eigentlich sehr viel im Internet, was in der heutigen Zeit ja eigentlich auch kein Problem darstellen sollte, wenn da nicht der Zusteller wäre. Insbesondere geht es mal wieder um den Zusteller mit dem großen gelben Schild auf dem ein Horn zu sehen ist.

Alles fing vor ein paar Wochen an, als ich mal wieder unterwegs war, um am Sommerschlussverkauf teilzunehmen. Ich fand eine Hose, musste sie aber im Internet bestellen, weil es die Hose nur in größeren und kleineren Nummern im Laden gab. Der Vorteil war, dass es noch einen Onlinerabatt gab – der Nachteil war, dass es verschickt werden musste. Nachdem eine Woche später immernoch kein Paket da war, schaute ich in der Sendungsverfolgung nach und dort stand, dass ich angeblich nicht zu Hause war… Ich hatte Urlaub und war an dem Tag 100%-ig zu Hause. Ich also zur Filiale und nachgefragt, ob mein Paket da ist und warum ich keine Mitteilung im Briefkasten hatte. Normalerweise gibt es ja wenigstens ein paar Tage später einen Brief, aber diesmal gab es gar nichts. Auf jeden Fall bekam ich dann von der netten Dame eine Visitenkarte mit einer Telefonnummer, bei der ich anrufen soll, wenn ich mich beschweren will. Also hab ich das getan – allerdings warte ich bis heute auf eine Rückantwort oder eine Entschuldigung.

Das war mein erstes Erlebniss, aber nun kommt eigentlich der Hammer. Ich meine, der Fahrer kann dafür wirklich nichts. Aber vielleicht erstmal zum Anfang. Ich bestellte mal wieder etwas im Internet… eine FSK-18-Bestellung. Da wir in Deutschland leben, benötigt man für diese Sendung schonmal eine Identitätsprüfung. Kein Problem – hab ja einen Ausweiß. Der Fahrer kommt also zu mir nach Hause und sagt, er bräuchte meinen Ausweis. Im gleichen Atemzug sagt er aber auch, dass es wohl eh nicht funktioniert. Innerlich fing der Vulkan an zu brodeln. Er machte also seine Eingaben und wie er es profezeite, stimmten meine Daten angeblich nicht überein. Also hab ich ihn gefragt, warum er mir das nicht geben kann, denn er hat ja schließlich meine Ausweis in der Hand und ich seh ja wohl älter aus als 18 Jahre. Er blieb jedoch sturr und meinte, wir können ja seinen Chef anrufen. Doch er antwortete, dass das auch nichts ändern würde an den nicht übereinstimmenden Daten. Also sollte ich das Paket am Montag um 10:00 Uhr in der Filiale abholen… nervig, weil die Filiale ewig weit weg ist.

Egal, wir sind also am Montag zur Post und ich will mein Paket haben. Allerdings meinte der „Beamte“ zu mir „ich hab kein Paket“. Als ich ihn dann fragte, wo mein Paket ist, gab es nur ein müdes Achselzucken. Ich – wutentbrannt – regte mich tierisch auf. Er zog seine Karte und meinte nur – hier können sie sich beschweren. Ich merkte, wie mein Kopf langsam rot wurde, aber bevor ich die Fassung total verlor, gingen wir erstmal ins Kino, um später meinen neu gewonnen Freunden noch einen Besuch abzustatten.

Ein paar Stunden später – Ich bin Groot – spazierte ich als fröhlicher Baum in die Filiale meiner neuen Freunde – bereit, mich in einen Terrorbaum zu verwandeln und Schrecken über sie zu bringen. Diesmal ging ich absichtlich zu einem anderen Freund, der mir auch gleich wieder eine Visitenkarte mit der Beschwerdehotline in die Hand drücken wollte. Ich merkte, wie meine Ader auf der Stirn sprichwörtlich platzte und meinte zu ihm: behalten sie Ihre Scheisskarte und geben sie mir das Paket. Er druckte mir die Sendungsverfolgung aus, um mich zu beruhigen. Anschließend gab er mir ein Telefon. Ich rief also wieder die Beschwerdehotline an und fragte, wo mein Paket sei. Allerdings konnte mir die nette Dame auch keine Auskunft geben (Ich mein hä? Wenn ihr das nicht wisst, wer weiß das denn dann? Die Giraffen im Zoo vielleicht? Weil sie so lange Hälse haben und alles sehen? Ich mein, die gleiche Farbe haben sie ja!), nahm allerdings meine 3. Beschwerde entgegen.

Nun ging ich noch einmal zum Schalter, fragte noch einmal nach meinem Paket und siehe da – wie aus Zauberhand ist mein Paket da. Der zuständige Bearbeiter tippte die Daten ein und übergab mir das Paket. Und nun kommt das Kurrioseste an der ganzen Geschichte. Denn ich weiß 100%-ig, dass der Fahrer an meiner Tür nichts falsch eingegeben hat. Der Typ am Schalter lehnte sich zu mir und flüsterte doch ernsthaft, dass die Fahrer fast alle Leute ohne Schulabschluss sind und zu blöd sind, die Zahlen auf dem Ausweis richtig zu lesen und einzutippen. Ich war fassungslos, denn wenn das Ihrer Methode ist, die Kunden zu beruhigen, dann muss ich sagen, dass ich ab heute doch lieber wieder im Geschäft einkaufen gehe.

Kinokarten für lau

August 8th, 2014

Heute hatte ich Glück, denn als ich so das Internet durchstöberte, bin ich auf ein echtes Schnäppchen gestoßen. Man muss lediglich für 0,50€ anrufen und bekommt einen Code für zwei Kinokarte, die man dann vor Beginn des Films an der Kinokasse abholen kann. Anscheinend gibt es solche Aktionen öfter und diesmal waren die Karten für „Can a song save your life“. Den Trailer zum Film findet hier hier:

Ich – Einfach Unverbesserlich 2

August 2nd, 2013

Bildquelle: Daniel Go

Nachdem ich ewig nicht mehr im Kino war, kommen nun soviele gute Filme, dass ich gar nicht weiß was ich als erstes schauen soll. Da allerdings meine Freunde wusste, was sie schauen wollten, ging es in „Ich – Einfach Unverbesserlich 2“. Wer den ersten Teil schon gesehen hat, weiß das die drei Kinder (Margo, Edith und Agnes) Gru gut in schacht halten. Allerdings sind sie ihm am Ende des ersten Teils sehr ans Herz gewachsen und das merkt man auch am Anfang von „Ich – Einfach Unverbesserlich 2“.

Mittlerweile ist Gru auch kein Superschurke mehr und kümmert sich um die drei Waisen. Seine Minions sind damit beschäftigt im Keller seines Hauses gutes zu vollbringen, allerdings gelingt dies nicht so wie geplant, trotz der hilfe von Dr. Nefario. Eines Tages wird Gru von einer Geheimagentin entführt und für die Anti-Verbrecher-Liga angeworben. Erst zögert er, doch später im Film will er es wissen und kommt so dem Bösewicht auf die schliche.

In meinen Augen ist „Ich – Einfach Unverbesserlich 2“ ein super Film, allerdings fand ich den zweiten Teil nicht so gut wie den ersten und das ist in meinen Augen ein großes Problem. Denn wenn ihr den ersten Teil schon nicht so toll fandet, was eigentlich eher unwahrscheinlich ist, da die Minons auch bei grießgrämigen Kinobesuchern für den ein oder anderen Lacher gesorgt haben, dann solltet ihr den zweiten Teil meiden. Wenn ihr aber vom ersten Teil begeistert war, wovon eigentlich auszugehen ist, dann sag ich nur MINION GO!

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