Narwhals

Mein erster Christopher Street Day

August 3rd, 2014

Wir wurden von ein paar Freunden gefragt, ob wir nicht mit auf den Christopher Street Day kommen wollen. Natürlich haben wir ja gesagt. Ich habe zwar schon viel davon gehört, allerdings war ich bis jetzt noch nie da. Das Ganze erinnerte mich ein wenig an die Loveparade – ein buntes Treiben mit viel Musik. Man findet neben Dragqueens viele bunte Vögel und zahlreiche Verkleidungen wie Engel, Biker, Polizisten und und und.

Der Umzug beginnt in der Langen Reihe und schlängelt sich dann am Hauptbahnhof entlang und letztendlich einmal um die Binnenalster. Neben den ganzen Wagen gibt es natürlich noch einige Leute, die dann hinterher- oder mitlaufen und mitfeiern. Wer nun allerdings nicht so auf Umzüge steht, sollte sich an eines der vielen Partyaufbauten direkt an der Alster stellen und dort den Tag bei viel Musik genießen. Wir haben schließlich an der „Wunderbar“-Bühne mitgefeiert, denn hier lief super Musik und zur Abkühlung gab es Wasserpistolen. Die Wunderbar ist übrigens eine GayBar in der Parallelstraße der großen Freiheit.

Außerdem gibt es allerlei Stände – von politischen Ständen über Kaufbuden und Stände, an denen man natürlich jede Menge zu Essen und zu Trinken kaufen kann. Ich empfehle allerdings, sich lieber was bei einem Kiosk am Jungfernstieg zu kaufen, denn bei so heißem Wetter wie gestern, schrumpft der Geldbeutel echt schnell, wenn man sich was zu trinken an den Ständen kauft.

Natürlich sind unter den Feiernden auch immer ein paar schwarze Schafe, die es in der Menge einfach übertreiben. Manche waren von Alkohol und der Hitze ein wenig am torkeln, was aber nicht weiter schlimm war. Doch wir staunten nicht schlecht, als wir Zeuge wurden, wie ein paar Typen ihrer freien Liebe am Bordsteinrand freien Lauf ließen.  Nicht schön und sicherlich auch nicht im Sinne der Veranstalter. Ansonsten waren alle gut drauf und haben das gute Wetter und die gute Laune genossen.

Mein Fazit. Solltet ihr zum nächsten Christopher Street Day zufällig in Hamburg sein, dann schaut euch das Ganze mal an, denn Spaß kann man dort auf jeden Fall haben.

Endlich kenne ich meine wahre Identität

Juli 27th, 2014

Wir waren heute beim Karikaturzeichner auf dem DOM. Denn für vier Euro ist das auf jeden Fall ein Andenken, von dem man länger was hat als von einer Achterbahnfahrt.

Also haben wir uns in das Zelt des Zeichners gesetzt. Das lustige daran ist eigentlich, dass man überhaupt nicht weiß, was er zeichnet bis er fertig ist – aber alle andere drumherum lachen schon vorher.

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Da wir so in Hamburg verliebt sind…

Juli 2nd, 2014

…haben wir uns nun eine Garderobe in Form einer Stadt-Silhouette gekauft. An der Wand ist sie jedoch noch nicht, da wir noch so eine Art Hutablage haben wollten und ich dafür zwei Bretter besorgen muss. Schön hierfür wären ein paar alte Dielen oder Planken, aber wenn wir so etwas nicht bekommen sollten, dann werden wir wohl ein einfaches Stück Holz nehmen.

Und es gibt noch eine kleine Geschichte zu der Lampe auf dem Bild. Letztens waren wir unterwegs und haben verschiedene Designmöbelhäuser abgeklappert. Wir waren in der Wäscherei, bei Yellow Möbel und in einem kleinen Laden der verschiedene Sachen anbietet. Die Garderobe ist übrigens aus der Wäscherei. Es war die letzte mit dem Hamburg-Motiv und sie war reduziert! Aber zurück zur Lampe. In dem kleinen Laden waren 20% Rabatt auf alles und da es die letzte Lampe war und es keine Verpackung gab, fragte ich, ob man da noch etwas am Preis machen kann. Natürlich grinste der Verkäufer nur und meinte „Nein“. Ich in meinem Stolz meinte dann, dass wir sie nicht nehmen und habe zu Hause versucht, die Lampe im Internet zu finden. Denn im Internet findet man doch alles, oder? Ich wusste, dass die Lampe von Rahaus war und dass sie Muro hieß. Ich kannte sogar die Artikelnummer. Aber das alles hat nichts gebracht, keine Secondhandplattform konnte mir helfen, also dachte ich, schreibst du mal den Leute von Rahaus. Leider teilte mir der freundliche Mitarbeiter dann mit, dass es diese Lampe nicht mehr gibt  und sie auch keine Möglichkeit haben, diese noch einmal zu organisieren. Ich war geknickt, und habe lange überlegt, ob ich da nochmal hinfahre und diese Lampe kaufe, aber mein Stolz sagt mir „Nein“ mach es nicht. Außerdem ist die Rabattaktion vorbei und ich will dem auch keine 20% schenken nach der Aktion.

Wenn nun aber jemand von euch weiß, wo ich so eine Lampe bekomme, oder ein ähnliches Modell, gerne in Hamburg oder per Versand, dann wäre ich der Person sehr verbunden. Danke für jede Hilfe die kommt!

Capt’n Sharky fährt mit

Juni 25th, 2014

Unachtsame Fußgänger, Fahrrad- und Autofahrer – nehmt euch in Acht. Ab heute weht ein andere Wind auf den Radwegen der Hamburger Innenstadt. Wenn ihr nicht damit rechnet und gerade an nichts Böses denkt, dann hört ihr ihn. Den grausamen Hai Sharky! Was genau ihr hört? Wahrscheinlich ein „Meep Meep“, denn Capt’n Sharky ist meine neue Fahrradhupe.

Von A nach B

Mai 23rd, 2014

Es ist nun mittlerweile auch schon wieder fast zwei Monate her, dass ich bei dem Soloauftriff von Fabian Navarro mit dabei war. Als ich dort war, habe ich von ihm ein Probeexemplar seines Buches „Von A nach B“ bekommen und da ich mittlerweile jeden Tag mit Bus zur Arbeit fahre und der Umzug endlich geschafft ist, hatte ich endlich Zeit es zu lesen und möchte mich nun mal damit befassen.

Die Aufmachung des Buches ist sehr witzig gelöst und der Inhalt behandelt Themen, mit denen sich jeder schon mal beschäftigt hat. Aber vielleicht fangen wir nochmal kurz mit einer Vorstellung des Autors an, denn wie üblich wird dieser auf den ersten Seiten vorgestellt. Fabian Navarro ist 1990 geboren und kommt aus der – so steht es im Buch – Bierhauptstadt Warstein. Mit 18 betrat er das erste Mal die Bühne. Er erzählte mir, dass er ein paar mal bei einigen kleiner Slams teilgenommen hat, dann irgendwann einen Anruf bekam, ob er nicht 300km fahren will, um an einem Slam teilnehmen zu können und seitdem spielt er bei den ganz großen Slammern mit. Und wenn der Germanistikstudent mal nicht allein die Bühne rockt, dann helfen ihm Jan Philipp Zymny und Maximilian Humpert, denn zusammen sind sie das Slam-Trio „Team 101“.

Fabian nimmt uns in seinem Buch mit auf eine Reise. Nicht nur von A nach B, denn das ist eigentlich nur ein kleines Gimmik in seinem Buch. Er nimmt uns mit auf eine Reise zwischen Geschichte und Gegenwart, zwischen Liebeserklärungen und Horrormärchen, zwischen Träumen und Realität. Er zeigt uns wie er die Welt sieht und ich denke, dass der ein oder andere von euch die Welt genauso sieht wie er.

Das Buch wird mit einem Text eröffnet, der sich schlicht „Hamburg“ nennt. Worum es geht? Naja, ich würde sagen, Fabian erklärt  wie es sich anfühlt, wenn man nach Hamburg zieht. Gedanken an die Heimat, überteuerte Mietwohnungen, das Zufriedensein, wenn man endlich sagen kann, dass man angekommen ist. Themen die jeder von euch kennt und ich kann nur sagen, dass ich mich in dem Text wiedergefunden habe, denn als ich vor drei Jahren nach Hamburg kam, merkte ich nämlich schnell, dass die Uhr hier etwas anders tickt als in Greifswald.

Nachdem wir nun also in Hamburg angekommen sind, machen wir erst mal Bekanntschaft mit Rothenburgsort. Ja ihr habt richtig gelesen – nicht Rothenbaum, sondern Rothenburgsort. Der Autor bezeichnet sich selbst als Bücherwurm und auch das macht er seinen Lesern klar, denn das ist etwas worauf man stolz sein kann, auch wenn man in der Schule von den Raudis manchmal einen mit dem Stock übergebraten bekommen hat. Aber wie oben schon erwähnt, ist es auch eine Reise durch die Zeit, denn als Fabian abends mit einer Flasche Wein durch die Gegend schlendert, trifft er Annette, die durch die Zeit reiste, um zu erfahren, ob sie schon in Vergessenheit geraten ist. Allerdings kann Fabian sie trösten, denn letztendlich war sie auf dem 20 Mark Schein zu finden.

Was ich auch sehr schön fand, war der wohl längste Satz, um die drei schönsten Worte ein einer Beziehung auszudrücken. Natürlich ist sein Buch auch mit jeder Menge Mitmachtexten gespickt. Da gibt es zum Beispiel auf Seite 68 ein Würfelspiel, mit dem man seine eigenen Filmtitel kreieren kann. Das Ganze basiert auf dem Film „Angriff der Killertomaten“. Ein Knüller für jede Party.

Es gibt noch einige Texte, auf die ich jetzt gerne eingehen würde, allerdings möchte ich euch auch nicht allzu viel vorweg nehmen, aber ich versuch´ noch einmal kurz ein Resümee aus dem Buch zu ziehen. Wenn man spezielle Fächer studieren möchte, sollte man die Hamburger Uni besuchen, allerdings sollte man sich immer vor Augen halten, dass Freunde wichtiger sind als Zocken – und wenn man mal nicht weiter weiß, dann sollte man sich einfach seinen eigenen Helden malen. Das Wichtigste ist aber: „Tiefseekrabbe sein“ und denkt immer dran, eine Kartoffel gibt euch neuen Mut!

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