Narwhals

Schneller als das Licht

September 24th, 2014

Ich bin mittlerweile ein ambitionierter Fahrradfahrer und da ich nicht unbedingt im Krankenhaus landen möchte, ist es mir wichtig, dass mein Licht und meine Bremsen funktionieren und ich beim Fahren einen Helm trage. Außerdem fährt Capt’n Sharky immer mit. Gebraucht habe ich den Helm zum Glück noch nicht, allerdings musste ich in der ersten Woche feststellen, dass die Uhren in Hamburg doch etwas anders ticken als in Greifswald. Autofahrer halten nicht an Ampeln mit grünen Pfeilen und fahren fast eine ganze Fahrradkolonne um. Andere wiederum biegen einfach ab ohne zu gucken und so wird man vorsichtig. Man kauft sich eben einen Helm, weil man denkt, dass er einen schützt.

Aber das Schlimmste sind noch nichtmal die Autofahrer, denn man muss als Fahrradfahrer in Hamburg auch für die Fußgänger und die anderen Radfahrer mitdenken. Ich wurde schon ziemlich oft angepöbelt, dass ich auf der falschen Seite fahren würde, obwohl der Radweg breit genug war und ich rechts gefahren bin. Aber nun kommt der Hammer, denn letzten Freitag hätte es beinahe geknallt.

Es war schönes Wetter und wenn schönes Wetter ist, fahre ich immer durch den Stadtpark. Ich bin immer relativ zügig unterwegs, aber wie oben schon erwähnt, sind mir meine Bremsen wichtig und sie wirken quasi wie ein Anker. Ich fahre also durch den Stadtpark – nahe der Lichtgeschwindigkeit – als plötzlich ein zweiter, sich mit Lichtgeschwindigkeit nähernder, Radfahrer meinen Weg kreuzt. Wir bremsen beide, es kommt nicht zum Crash, aber er schreit mir nach und fragt, ob ich bescheuert bin, obwohl er genauso schnell war wie ich.
Das dazu, dass man für andere Menschen mitdenken muss. Auf jeden Fall entschied ich mich, sein Pöbelverhalten zu ignorieren und fuhr weiter. Ich schaute mich noch einmal um und siehe da, er war auf einmal hinter mir, obwohl er es anscheind ja genauso eilig hatte wie ich. Er holte auf. Für mich heißt das, dass er sogar noch schneller fuhr als ich. Ich hielt an und ein Dialog entstand, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

Ich: Was ist dein Problem?
Pöbel: Sag mal geht es noch schneller?
Ich: Wir sind doch gleich schnell gefahren.

Er schaute komisch, drehte sich um und fuhr weiter. Am liebsten hätte ich ja auf seine Frage geantwortet „Nein, du warst ja im Weg.“ Aber das hätte nur böses Blut gegeben und wohlmöglich hätte er mich dann noch weiter verfolgt, um mir den Weg nochmal zu schneiden oder soetwas in der Art. Er hatte natürlich keinen Helm auf, aber ich denke, dass er sich eventuell nach dieser Begegnung einen kaufen, wird um sein „schlaues“ Köpfchen zu schützen.

Der ganz normale Kleinanzeigen wahn.

August 7th, 2014

Ich bin seit einiger Zeit dabei neue Teile für mein neues Fahrrad zu kaufen, da ich gerne ein wenig schraube. Das Problem dabei ist, dass es entweder solche Teile nicht mehr gibt, oder sie total überteuert sind – also greife ich auf den Secondhandriesen mit den vier Buchstaben zurück. Ob nun E-Bucht-Kleinanzeigen oder der große Bruder ist eigentlich egal. Allerdings musste ich in letzter Zeit immer öfter feststellen, dass man damit auch böse auf die Fresse fliegen kann. So mein aktuelles Problem, was eigentlich nicht wirklich ein Problem ist, allerdings ist es ärgerlich, dass dieses winzige Detail einfach nicht erwähnt wurde.

Da ich mir ein relativ günstiges Fahrrad gekauft habe, musste ich sehr schnell feststellen, dass der Rahmen sehr „weich“ ist und er sich zum einen beim Treten und beim Bremsen verzieht. Das mit dem Treten bekommt man wohl nicht so richtig in den Griff, aber das Problem mit dem Bremsen lässt sich durch Brakebooster ganz gut kompensieren. Für vorne hatte ich noch einen aus Aluminium rumliegen.

Für hinten musste ich also einen Neuen suchen und habe auch rasch einen in den Kleinanzeigen der E-Bucht gefunden. Nach kurzem Hin- und Herschreiben klärten wir die Versandkosten und die Bezahlung. Ich entschloss mich, dem Verkäufer 6,90€ zusätzlich zu überweise, damit die Versandkosten abgedeckelt sind und das Paket versichert ist. Was macht er? Er versendet den Brakebooster als Einschreiben, was natürlich billiger ist… ich war genervt. Aber das Ganze sollte noch getoppt werden.

Denn als ich mein Paket erhielt, dachte ich erst – Gut, das sind Brakebooster in Carbonoptik aus Aluminium. Allerdings musste ich dann feststellen, dass sie aus Kunststoff sind. Ich habe mich darüber geärgert, weil in der Produktbeschreibung nichts davon stand und ich auch nicht weiter nachgefragt hatte, weil mir nicht klar war, dass es diese Dinger auch aus Kunststoff gibt.

Im Nachhinein ist das aber eigentlich nicht so schlimm, denn dadurch das sie aus Kunststoff sind, sind sie natürlich auch weicher und kommen immer wieder in ihre Ausgangslage zurück. Durch die zusätzlichen Versteifungen auf der Rückseite gewinnt das Ganze an Stabilität, sodass ich nun sagen kann, dass ich ein wenig froh bin, dass sie nicht aus Aluminium sind. Innerlich ärgere ich mich trotzdem ein wenig, da er mich mit den Versandkosten beschissen hat.

Capt’n Sharky fährt mit

Juni 25th, 2014

Unachtsame Fußgänger, Fahrrad- und Autofahrer – nehmt euch in Acht. Ab heute weht ein andere Wind auf den Radwegen der Hamburger Innenstadt. Wenn ihr nicht damit rechnet und gerade an nichts Böses denkt, dann hört ihr ihn. Den grausamen Hai Sharky! Was genau ihr hört? Wahrscheinlich ein „Meep Meep“, denn Capt’n Sharky ist meine neue Fahrradhupe.

Alkohol ist nicht immer nur zum abschalten

April 17th, 2009

Irgendwie kommt, wenn was kommt, alles auf einmal. Aber ich fang mal am Anfang an.

Es war Sonntag und ich bin grade aus München zurück, da ruft ein Kumpel mich an und fragt ob wir Abends noch weggehen wollen. so wie ich bin hab ich natürlich nicht nein gesagt. Also habe ich mich dann langsam fertig gemacht und daher das ich was trinken wollte bin ich mit Fahrrad gefahren. Kennt ihr mein Fahrrad eigentlich? Naja ich zeig es euch einfach mal…

Also, Kopfhörer ins Ohr und ab in die Stadt… Da in München noch 25°c waren und als wir in Greifswald ankamen es auch noch ziemlich warm war, habe ich mich entschlossen mit kurzer Hose und Pulli in die Stadt zu fahren. Allerdings musste ich schnell feststellen das dies doch nicht die richtige Kleidung für die Uhrzeit war… ES WAR KALT!!!!

Als ich dann in der Stadt angekommen bin, mussten wir kurz warten bis noch ein Kollege da war. Dann ging es auf zur Cocktailbar. Allerdings konnten wir uns erst nicht entscheiden, aber als wir im „Mitt’n drin“ keinen Platz bekommen haben, haben wir uns entschlossen in die „Domburg“ zu gehen.

Das gute an der „Domburg“ ist das unten keine Tische mit normalen Stühlen sind, sondern nur gaaaaaanz viele Kissen und man kann da übelst Chillen… Also wenn ihr mal in Greifswald seid dann „Domburg“.

Was noch gut an der „Domburg“ ist, falls ihr es denn mögt, dass es dort Sushi gibt. Undzwar immer Sonntags und Montags. Und daher das Sonntag war, habe ich direkt mal Sushi mitbestellt. Das lustige daran war das es Wasabi und dieses komische weiße Zeug dazu gab. Mich stört das ja nicht besonders, aber mein Kumpel meinte er muss das Wasabi so pur essen und er sah ziemlich lustig dabei aus. Als ich ihm dann gesagt habe, dass er das weiße auch mal probieren soll, konnte ich mich vor lachen nicht mehr halten als er es gegessen hat.

Nachdem wir dann das Sushi vertilgt und ich meine 2 Long Islands aus hatte ging es weiter ins „Mitt’n drin“. Dort gab es dann noch ein leckeres Tomate Mozzarella und einen weiteren Long Island. Der Kollege von meinem Kumpel hat sich dann noch lecker Peparonies bestellt. Als wir dort dann fertig waren, war ich auch durch mit dem Abend. Allerdings ist dann noch was passiert was besser nicht passiert wäre.

Als ich dann endlich zu Hause angekommen war musste ich natürlich noch den Computer anmachen. Natürlich habe ich dann auch nichts besseres zu tun als über Skype eine Konferenz mit allen Leuten zu halten die noch On waren. Dummerweise war auch eine sehr gute Freundin noch On und wie ich die nächsten Tage dann so mitbekommen habe, war ich ziemlich bescheuert zu ihr. Ein Zitat war wohl:

Ich: ******, Ich will ein Kind von dir…
Sie: Ich will aber nicht…
Ich: Wärst du so besoffen wie ich würdest du auch ein Kind wollen…

Ich hasse mich dafür ziemlich und möchte mich hier dafür noch mal entschuldigen und auch für alles was ich noch gesagt habe. Allerdings habe ich daraus gelernt. ich werde so schnell nicht mehr an den Computer gehen wenn ich betrunken bin… Hoffe ich zumindest.

Euer Frank

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    Hallo, also mein Name ist Frank, bin 29 Jahre alt und wohne in Hamburg. Neben dem Bloggen interessiere ich mich auch für das Gamen... Wenn man das denn so nennen darf. ;-) Am besten ihr schaut euch einfach mal ein wenig auf meiner Seite um. Für mehr Informationen über mich klickt hier.

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