Narwhals

Gedanken vom Tor der Welt – Bastian & Mandy #2

September 8th, 2013

Als ich Samstag Mittag unterwegs war, dachte ich mir, dass es mal wieder Zeit wäre ein paar Leute zu fragen, ob sie nicht Lust hätten, sich an meinem Projekt zu beteiligen. Bevor ich damit anfangen wollte, musste ich mir erst mal eine Kleinigkeit zu essen besorgen. Ich saß also im Moraba an einem Tisch mit zwei wild fremden Menschen, die ich allerdings ziemlich sympathisch fand, denn als ich sie fragte ob sie Lust hätten, stimmten sie zu.

Ich erzählte erst ein wenig was zu dem Projekt und dann fingen wir schon direkt an. Bastian ist gebürtiger Hamburger und Mandy kommt eigentlich aus Rostock, ist aber mit drei Jahren und ihren Eltern nach Hamburg gezogen. Also hatte ich Glück und hab quasi zwei Hamburger erwischt. Nun interessierte mich natürlich ob die beiden schon mal etwas besonders verrücktes oder schönes erlebt haben. Beide überlegten ziemlich intensiv und Bastian antwortete dann, dass er damals eine Kanutour über die Alsterarme gemacht hat. Mandy fügte hinzu, dass es ziemlich spannend ist wenn man übers Wasser fährt und mal die Häuser von hinten betrachten kann. Es ist ganz anders als wenn man sie von der Straße sieht. Als ich gerade zur nächsten Frage ansetzen wollte, fügte Bastian hinzu, dass er schon mal unter der Alsterfontäne duschen war. Ich schaute ein wenig stutzig und frage nach. Darauf hin meinte er, dass sie mal mit dem Kanu in die Mitte der Binnenalster gepaddelt sind und dann dort geduscht hätten. Ich fast das ziemlich witzig und denke das ist auch etwas, was nicht jeder macht.

Danach frage ich die beiden was sie in ihrer Freizeit machen. Sie meinten sie lieben die Abwechselung und würden am Wochenende gerne mal in irgendwelche Stadtteile fahren um dort die Gegend zu erkunden. Ob nun Blankenese, Schanze, Winterhude, St. Pauli oder Hafencity ist ihnen egal, Hauptsache was neues entdecken, denn gesehen hat man noch lange nicht alles, meinten sie.

Nun kommt der Teil auf den alle immer ganz scharf sind, weil wir Menschen meist in die selben Kneipen, Bars oder Clubs gehen. Die beiden hatten natürlich auch ein paar Locations die sie empfehlen wollten. Da wäre zum einen ein Mexikaner mit dem Namen: El Tequito! Ich hoffe das ist der richtige, denn aufgeschrieben hatte ich „El Pocito“, allerdings waren wir uns alle nicht so sicher. Sollte das nicht der richtige Laden sein könntet ihr mir das ja noch schreiben. ;-) Das war also der erste „Da-sollte-man-mal-hin-gehen“-Ort. Danach meinten sie, dass am Gänsemarkt ein toller Club mit dem Namen „Goose Club“ eröffnet hätte. Am Freitag ist dort immer die „Black Goose“ Party und der Eintritt ist frei. Das hat man in der heutigen Zeit ja eher selten! Des weiteren wollten die beiden mir noch ein „Vietanamese Street Kitchen“ mit dem Namen „Quan do“ ans Herz legen. Dies befindet sich in der Straße Georgsplatz 16. Will man dort allerdings zu Mittag essen, sollte man Zeit mitbringen meinten die beiden, denn es sei sehr voll. Am Ende der Unterhaltung redeten wir noch darüber, dass die meisten immer in die gleichen Läden gehen und man es schwer hat als neuer. Am Rande erwähnte Bastian dann, dass die Familie einer Freundin von ihm ein Restaurant eröffnet hätte, welches den Namen die Boutique trägt. Es ist zwar etwas feiner, aber wenn ihr mal was schönes zum essen sucht, dann gebt doch auch mal neuen Läden eine Chance!

Am Ende interessiert mich natürlich wie immer, was die beiden besonders an Hamburg lieben. Es dauerte nicht lange und beide antworteten: Hamburg ist einfach so abwechslungs- und kontrastreich wie keine andere Stadt. Man hat den Kiez und Blankenese oder Altona und die Schanze. Alles ist schnell erreicht und man kann einfach das machen worauf man gerade Lust hat. Entweder feiern oder entspannen, ob nun an der Alster, am Elbstrand oder halt in einem Szeneviertel. Es gibt einfach nichts, was man nicht tun kann.

Ich bedanke mich noch einmal recht herzlich für eure Zeit und hoffe ihr habt noch viele schöne Tage in Hamburg!

Heldenlauf 2013 – Ich war dabei!

September 4th, 2013

Am Sonntag war es soweit. Ich sollte ein Held werden. Natürlich ohne Action und den ganzen Kram bei dem man sich verletzen kann, aber ein wenig schwitzen musste ich trotzdem. Nun fragt ihr euch sicherlich warum ich, wenn ich ein wenig schwitze, ein Held werde. Die Antwort ist im Prinzip ganz einfach, denn am Sonntag war der Heldenlauf in Blankenese. Was mich dazu bewegt hat weiß ich nicht so richtig, aber sicherlich war es die Tatsache, dass sonst niemand aus der Produktion mit gelaufen wäre und das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen.

Eigentlich wollte ich mich sehr intensiv auf diesen Lauf vorbereiten, allerdings stellte sich dann heraus das meine Motivation lieber in der Sonne lag und Cocktails schlürfte. Letztendlich hatte ich drei Trainingseinheiten…eins… zwei…drei… Die dritte Einheit war in Hamburg mit meinen Kollegen und ging quer durch den Wald. Das gute daran war, dass man ständig in Bewegung war und nach den 4,5 km eigentlich noch konnte. Wenn ich nun allerdings an Sonntag zurück denke, war ich ziemlich kaputt. Aber dazu gleich mehr…

Am Freitag brachte eine Kollegin die Sponsorentüten, das Shirt und unsere Startnummern aus Blankenese mit. Ich glaube jedoch, dass sie sich das ganze etwas anders vorgestellte, denn sie hat für eine Strecke die man locker in 30 Minuten schafft drei Stunden gebraucht. Nun hatten wir also unsere Sachen und mussten auf Sonntag warten. In der Sponsorentüte war jede menge Knabberkram und Energiezeugs, aber auch Waschmittel, ein Einkaufschip und Ketchup… Warum auch immer!!! Aber Danke für die vielen Geschenke.

Dann war es endlich soweit… Sonntag… 8:00 Uhr… und ich war todmüde! Wow, sollte das meinen Lauf versauen? Nein, einmal kalt geduscht, Laufsachen an und ab in die S-Bahn nach Blankenese. Knappe 40 Minuten später kam ich dann endlich an. Auf dem Weg dahin stiegen sehr viele Leute in Laufsachen ein. Irgendwie fühlte ich mich komisch, da ich meine Nummer schon zu Hause an dem Shirt befestigt hatte. Letztendlich war es mir aber egal und als ich da war, sah ich auch mehr Leute mit Nummern. Nachdem wir uns dann alle getroffen hatten, ging es Richtung Start. Als wir uns dann langsam der Elbe näherten, realisierte ich, dass wir die Strecke, die wir grad bergab laufen, auch wieder hoch müssen. Unten angekommen sah man riesige Menschentrauben, die auf den Startschuss warteten.

Um 11 Uhr war es dann soweit. Die Menschenmenge setzte sich in Bewegung und es ging erst mal gute 1,8 km an der Elbe entlang. Das Motto der Laufveranstaltung war: „Mit Containerschiffen um die wette laufen!“ Leider war zu dem Zeitpunkt als wir gestartet sind nicht ein einziges Schiff auf dem Wasser. Trotzdem liefen wir und kamen voran bist plötzlich eine Treppe uns stoppte und die Leute vergessen hatten warum sie eigentlich hier waren… Denn dort lief niemand… Es entstand ein Stau und es dauerte sicherlich fünf Minuten bis man oben war.

Ich fand das ziemlich beschissen, denn dadurch kam man aus dem „Takt“ und für mich wurde es schwieriger durch zu halten. Trotzdem rannte ich wie ein großer und als das Ziel in Sicht war, konnte ich mich sogar noch zu einem Endspurt aufraffen. Im Ziel angekommen, gab es erst mal eine Medaille, ein alkoholfreies Hefeweizen, eine Banane und ein Stück Milchbrötchen. Geschafft, aber glücklich machte ich mich dann wieder auf den Heimweg um dort ins Bett zu fallen.

Wenn man auf die Heldenlauf Auswertung geht ( Ich hatte die Startnummer 791 ), dann kann man sehen, dass ich 39 Minuten für die Strecke gebraucht habe. Natürlich bekommt man auch eine Urkunde, allerdings muss man sich diese selbst ausdrucken… was aber nicht das Problem ist. In meiner Altersklasse war ich auf Platz 52, was zugegebener maßen nicht das beste ist, allerdings war mein Ziel eher das das durchhalten und das hab ich geschafft.

Für mich steht fest, dass ich nächstes Jahr wieder mit laufen werde, denn trotz der Anstrengung, hat das ganze ziemlich viel Spaß gemacht und außerdem ist es gut für die Ausdauer!

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    Hallo, also mein Name ist Frank, bin 29 Jahre alt und wohne in Hamburg. Neben dem Bloggen interessiere ich mich auch für das Gamen... Wenn man das denn so nennen darf. ;-) Am besten ihr schaut euch einfach mal ein wenig auf meiner Seite um. Für mehr Informationen über mich klickt hier.

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