Narwhals

Poetry Slam: Berlin besiegt Hamburg

Oktober 3rd, 2013

Am Dienstag ging es zum Kampf der Giganten. Der Slam auf den wir ein ganzes Jahr gewartet haben. Es ging zum Städteslam im Thalia Theater. Hamburg gegen Berlin und ich war dabei! Organisiert wurde das Event vom Kampf der Künste und moderiert hat das ganze Michel Abdollahi.

Ich war mir bis letzte Woche nicht sicher, ob ich da wirklich hin gehen soll, denn 27 Euro Eintritt erschienen mir doch ziemlich viel. Allerdings muss ich mir nun eingestehen, dass der Slam jeden Cent wert war. Für Hamburg traten David Friedrich, Moritz Neumeier, Tolga Daglum, Bente Varlemann und Jörg Schwedler an. Berlin schickte Volker Strübing, Till Reiners, Wolf Hogekamp, Julian Heun und Temye Tesfu ins Battle. Normalerweise ist es dann bei den Slams so, dass es zwei Runden gibt in denen jeweils vier Leute gegeneinander antreten und am Ende die beiden Gewinner sich nochmal die Zeilen um die Ohren hauen. Aber nicht so beim Städteslam. Diesmal musste jeder versuchen so viele Punkte wie möglich zu holen, denn die Punkte der Teams wurden addiert. Die beiden besten Poeten aus den Teams standen sich am Ende der Show noch einmal gegenüber und der Gewinner holte für sein Team nochmal 10 Punkte.

Dann begann das ganze mit einem Act aus Bonn um das Eis zu brechen. Anschließend kam der Berliner Poet Temye Tesfu auf die Bühne. Der Text war echt super und die Botschaft kam gut an, trotzdem waren seine Punkte eher Durchschnitt. Bewertet wurden die Künstler vom Publikum. Zu Beginn der Veranstaltung wurden wie immer Punktetafeln im Publikum verteilt mit denen man von 0,0 bis 10,0 bewerten kann. Damit die Veranstaltungen etwas peppiger wird, sagt Michel am Anfang immer, dass man eine Nachkommastelle vergeben soll.

Als dann Volker Strübing an der Reihe war und seinen wunderbaren Text vortrug, war allen klar, dass er im Finale noch einmal auftreten muss. Sein Konkurrent sollte Tolga Daglum sein. Einer der wenigen Poeten, der seinen Text frei sprach. Das sollte im Finale auch sein Verhängnis werden, denn bis zum Finale führten die Hamburger mit vier Punkten. Leider hat Tolge dann im Finale seinen Text vergessen. Es ist nicht so, dass ich Berlin den Sieg nicht gönne, aber es wäre sicherlich interessanter gewesen wenn er den Text bis zum Ende vorgetragen hätte! Diese Runde ging also an Berlin, aber die Rückrunde holen wir uns!

Herzlichen Glückwunsch Volker Strübing! Bravo Berlin!

Da mich der Text von Bente sehr fasziniert hat, wollte ich mir in der Pause ihr Buch kaufen. Allerdings wurde mir dann gesagt, dass es nur noch das eine Exemplar auf der Bühne gibt. Da ich es um jeden Preis haben wollte, ließ ich es mir reservieren und holte es am Ende der Show ab. Ich kann euch das Buch mit dem Titel “Unser Verhältnis verhält sich verhalten” nur empfehlen!

Poetry Slam: Hamburg vs. Berlin

September 27th, 2013

Am Dienstag ist es soweit. Hamburg und Berlin hauen sich im Thalia Theater die Köpfe ein. Vielleicht ist es ein wenig übertrieben, aber sie werden sich auf jeden Fall die ein oder andere poetische Zeile um die Ohren hauen. Ich war mir erst unschlüssig ob ich wirklich hin gehen soll, denn 27 Euro für einen guten Platz ist doch schon ziemlich teuer. Allerdings dachte ich mir, da dieses Event nur einmal im Jahr ist und ich mit einer Freundin eine Diskussion habe welche Stadt denn nun Cooler ist, Berlin oder Hamburg, denke ich ist dies wiedermal eine gute Veranstaltung um zu beweisen, dass wir Hamburger auf jeden Fall die Nase vorn und die besseren Slammer haben! Denn nicht um sonst sind wir die Hauptstadt des Poetry Slams!

Solltet ihr auch da sein und wollt mir mal “Hallo” sagen, dann schaut doch einfach mal vorbei! Ich sitze dort wo der rote Punkt ist:

Was ich allerdings nicht weiß, ist ob man dort dann etwas schicker hin geht oder in normaler Alltagskleidung?! Vielleicht kann mir da noch jemand einen Tipp geben, der schon mal im Thalia Theater war?! Eventuell sogar schon mal beim Hamburg vs. Berlin Slam.

Und zum Schluss noch das Lineup:

Team Hamburg: David Friedrich, Moritz Neumeier, Tolga Daglum, Bente Varlemann und Jörg Schwedler!

Team Berlin: Volker Strübing, Till Reiners, Wolf Hogekamp, Julian Heun und Temye Tesfu!

Mitfahrgelegenheiten – Denn alleine ist langweilig

Juli 22nd, 2013

Nachdem ich letztens nach Berlin fahren wollte, allerdings leider selbst niemanden gefunden habe bei dem ich mitfahren hätte können, bin ich selbst gefahren. Dadurch entstehen natürlich Vor- und Nachteile. Aber darauf komm ich einfach später nochmal zu sprechen. Als erstes möchte ich mal anmerken, dass ich kein Fan davon bin alleine Auto zu fahren und deshalb suche ich mir meistens Leute die mitwollen oder ich suche mir halt einen bei dem ich mitfahren kann.

Wie oben schon erwähnt, musste ich selber fahren, da die Strecke Hamburg – Berlin anscheind sehr gut gebucht ist. Auf jeden Fall hatte ich die Anzeige noch keine fünf Minuten drinne und da kam auch schon die erste Anfrage. Eine junge Dame. Natürlich direkt zugesagt und siehe da, ein paar Minuten später schon die zweite Anfrage. Somit war mein Auto binnen 30 Minuten ausgebucht, ich hatte mein Benzingeld drin und meine Mitfahrer waren auch Happy das sie nach Berlin kommen.

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Die Dönerbudenbekanntschaft

April 29th, 2013

Es war ein stinknormaler Samstagabend und wir haben die Greifswalder Innenstadt unsicher gemacht. Erst im Poro ein wenig was essen ( lecker Burrito ) und dann ins Mitt’n drin einen Absacker ( Cuba mit ganz viel Libre ist immer gut! ). Normalerweise kann ich im Mitt’n drin stundenlang ausharren, aber ich war so müde, dass ich mich schon um halb neun auf den Heimweg machte. Wenn ich ein wenig was getrunken habe, komme ich nicht drum herum noch einen Döner ( mit viel Chilisoße! ) zu essen. Also hielt ich in der Stadt nochmal kurz an um mir bei meinem Dönerbuddy ein leckeres Fladenbrot mit Füllung zu holen. Natürlich kauf ich dort nicht nur einen Döner, denn ich quatsch mich da gerne mal fest und als nach 30 Minuten noch Tobi dazu kam , den ich vorher noch nie gesehen hatte, war es auf einmal 23 Uhr und ich dachte mir: “Wo ist die Zeit hin?” Wir haben uns mit der Grundsatzdiskussion ob man in Hamburg oder Berlin besser feiert auseinander gesetzt, des weiteren haben wir über vegane Ernährung geredet und am rande erwähnten wir wie teuer die Mieten doch geworden sind. Da ich ein wenig angetrunken war, fiel es mir nicht sonderlich schwer auf diese Themen einzugehen!

Während wir uns so unterhielten sahen wir im Haus gegenüber 3 Mädels tanzen und als sie dann das Fenster öffneten und raus schauten, konnten wir es uns nicht verkneifen zu fragen ob wir mit feiern können. Allerdings wollten die gerade los und so hatte sich das für uns auch erledigt. In meinen Augen war es ein ziemlich witziger Abend! Und um es am Rande noch zu erwähnen: “Eigentlich bin ich schüchtern!”

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