Narwhals

Bunkerslam im März

März 29th, 2014

Am Donnerstagabend wurden wir mal wieder in die wunderbare Welt der Lyrik geführt. Acht Poeten traten, wie jeden letzten Donnerstag im Monat gegeneinander an und bewiesen mal wieder, dass Gedichte nicht immer langweilig sein müssen.  Mit dabei waren René Sydow, Großraumdichten, Sulaiman Masomi, Volker Surmann, Svenja Gräfen, Jason Bartsch, Hinnerk Köhn, Bente Varlemann und als Feature Stefan Ebert. Gewonnen hat den 39. Bunkerslam Suliman Masomi. Wenn ihr noch mehr Bilder von dem Abend sehen wollt, dann schaut doch am besten auf meiner Flickr-Seite vorbei.

Poetry Slam: Berlin besiegt Hamburg

Oktober 3rd, 2013

Am Dienstag ging es zum Kampf der Giganten. Der Slam auf den wir ein ganzes Jahr gewartet haben. Es ging zum Städteslam im Thalia Theater. Hamburg gegen Berlin und ich war dabei! Organisiert wurde das Event vom Kampf der Künste und moderiert hat das ganze Michel Abdollahi.

Ich war mir bis letzte Woche nicht sicher, ob ich da wirklich hin gehen soll, denn 27 Euro Eintritt erschienen mir doch ziemlich viel. Allerdings muss ich mir nun eingestehen, dass der Slam jeden Cent wert war. Für Hamburg traten David Friedrich, Moritz Neumeier, Tolga Daglum, Bente Varlemann und Jörg Schwedler an. Berlin schickte Volker Strübing, Till Reiners, Wolf Hogekamp, Julian Heun und Temye Tesfu ins Battle. Normalerweise ist es dann bei den Slams so, dass es zwei Runden gibt in denen jeweils vier Leute gegeneinander antreten und am Ende die beiden Gewinner sich nochmal die Zeilen um die Ohren hauen. Aber nicht so beim Städteslam. Diesmal musste jeder versuchen so viele Punkte wie möglich zu holen, denn die Punkte der Teams wurden addiert. Die beiden besten Poeten aus den Teams standen sich am Ende der Show noch einmal gegenüber und der Gewinner holte für sein Team nochmal 10 Punkte.

Dann begann das ganze mit einem Act aus Bonn um das Eis zu brechen. Anschließend kam der Berliner Poet Temye Tesfu auf die Bühne. Der Text war echt super und die Botschaft kam gut an, trotzdem waren seine Punkte eher Durchschnitt. Bewertet wurden die Künstler vom Publikum. Zu Beginn der Veranstaltung wurden wie immer Punktetafeln im Publikum verteilt mit denen man von 0,0 bis 10,0 bewerten kann. Damit die Veranstaltungen etwas peppiger wird, sagt Michel am Anfang immer, dass man eine Nachkommastelle vergeben soll.

Als dann Volker Strübing an der Reihe war und seinen wunderbaren Text vortrug, war allen klar, dass er im Finale noch einmal auftreten muss. Sein Konkurrent sollte Tolga Daglum sein. Einer der wenigen Poeten, der seinen Text frei sprach. Das sollte im Finale auch sein Verhängnis werden, denn bis zum Finale führten die Hamburger mit vier Punkten. Leider hat Tolge dann im Finale seinen Text vergessen. Es ist nicht so, dass ich Berlin den Sieg nicht gönne, aber es wäre sicherlich interessanter gewesen wenn er den Text bis zum Ende vorgetragen hätte! Diese Runde ging also an Berlin, aber die Rückrunde holen wir uns!

Herzlichen Glückwunsch Volker Strübing! Bravo Berlin!

Da mich der Text von Bente sehr fasziniert hat, wollte ich mir in der Pause ihr Buch kaufen. Allerdings wurde mir dann gesagt, dass es nur noch das eine Exemplar auf der Bühne gibt. Da ich es um jeden Preis haben wollte, ließ ich es mir reservieren und holte es am Ende der Show ab. Ich kann euch das Buch mit dem Titel “Unser Verhältnis verhält sich verhalten” nur empfehlen!

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