Narwhals

Bunkerslam im September

September 24th, 2014

Das Warten hat ein Ende. Diesen Donnerstag ist es wieder soweit. Nach der langen Sommerpause startet endlich wieder der monatliche Bunkerslam in Hamburg. Diesmal mit dabei: Andivalent, Felix Lobrecht, Jasper Diedrichsen, Hannes Näth, Liefka Würdemann, Johanna Wack, Sandra da Vina und Jan Möbus.

Und noch ein kleiner Exkurs. Ich weiß noch ganz genau, als ich damals beim ersten Bunkerslam war und nicht wusste, was mich erwartet. Ich musste soviel lachen, dass ich fast anfing zu heulen. Seitdem bin ich eigentlich bei jedem Bunkerslam. Natürlich gibt es immer Leute, die dann rummeckern und meinen „Öhhh was hörst du dir denn da an? Poesie? Was ist mit dir denn nicht richtig?“. Mittlerweile habe ich aufgehört zu sagen „Ähm, ja also. Das ist eigentlich ganz anders, als du dir das vorstellst.“ und bin beim „Wenn du mir nicht glauben willst, dass es lustig ist, dann komm doch einfach mit.“ angelangt.

Also verurteilt nicht immer Sachen, die ihr selber nicht kennt und probiert sie aus. Dann ist es auch leichter, sich darüber seine Meinung zu bilden und wenn es euch dann wirklich nicht gefällt, dann ist es okay.

Von A nach B

Mai 23rd, 2014

Es ist nun mittlerweile auch schon wieder fast zwei Monate her, dass ich bei dem Soloauftriff von Fabian Navarro mit dabei war. Als ich dort war, habe ich von ihm ein Probeexemplar seines Buches „Von A nach B“ bekommen und da ich mittlerweile jeden Tag mit Bus zur Arbeit fahre und der Umzug endlich geschafft ist, hatte ich endlich Zeit es zu lesen und möchte mich nun mal damit befassen.

Die Aufmachung des Buches ist sehr witzig gelöst und der Inhalt behandelt Themen, mit denen sich jeder schon mal beschäftigt hat. Aber vielleicht fangen wir nochmal kurz mit einer Vorstellung des Autors an, denn wie üblich wird dieser auf den ersten Seiten vorgestellt. Fabian Navarro ist 1990 geboren und kommt aus der – so steht es im Buch – Bierhauptstadt Warstein. Mit 18 betrat er das erste Mal die Bühne. Er erzählte mir, dass er ein paar mal bei einigen kleiner Slams teilgenommen hat, dann irgendwann einen Anruf bekam, ob er nicht 300km fahren will, um an einem Slam teilnehmen zu können und seitdem spielt er bei den ganz großen Slammern mit. Und wenn der Germanistikstudent mal nicht allein die Bühne rockt, dann helfen ihm Jan Philipp Zymny und Maximilian Humpert, denn zusammen sind sie das Slam-Trio „Team 101“.

Fabian nimmt uns in seinem Buch mit auf eine Reise. Nicht nur von A nach B, denn das ist eigentlich nur ein kleines Gimmik in seinem Buch. Er nimmt uns mit auf eine Reise zwischen Geschichte und Gegenwart, zwischen Liebeserklärungen und Horrormärchen, zwischen Träumen und Realität. Er zeigt uns wie er die Welt sieht und ich denke, dass der ein oder andere von euch die Welt genauso sieht wie er.

Das Buch wird mit einem Text eröffnet, der sich schlicht „Hamburg“ nennt. Worum es geht? Naja, ich würde sagen, Fabian erklärt  wie es sich anfühlt, wenn man nach Hamburg zieht. Gedanken an die Heimat, überteuerte Mietwohnungen, das Zufriedensein, wenn man endlich sagen kann, dass man angekommen ist. Themen die jeder von euch kennt und ich kann nur sagen, dass ich mich in dem Text wiedergefunden habe, denn als ich vor drei Jahren nach Hamburg kam, merkte ich nämlich schnell, dass die Uhr hier etwas anders tickt als in Greifswald.

Nachdem wir nun also in Hamburg angekommen sind, machen wir erst mal Bekanntschaft mit Rothenburgsort. Ja ihr habt richtig gelesen – nicht Rothenbaum, sondern Rothenburgsort. Der Autor bezeichnet sich selbst als Bücherwurm und auch das macht er seinen Lesern klar, denn das ist etwas worauf man stolz sein kann, auch wenn man in der Schule von den Raudis manchmal einen mit dem Stock übergebraten bekommen hat. Aber wie oben schon erwähnt, ist es auch eine Reise durch die Zeit, denn als Fabian abends mit einer Flasche Wein durch die Gegend schlendert, trifft er Annette, die durch die Zeit reiste, um zu erfahren, ob sie schon in Vergessenheit geraten ist. Allerdings kann Fabian sie trösten, denn letztendlich war sie auf dem 20 Mark Schein zu finden.

Was ich auch sehr schön fand, war der wohl längste Satz, um die drei schönsten Worte ein einer Beziehung auszudrücken. Natürlich ist sein Buch auch mit jeder Menge Mitmachtexten gespickt. Da gibt es zum Beispiel auf Seite 68 ein Würfelspiel, mit dem man seine eigenen Filmtitel kreieren kann. Das Ganze basiert auf dem Film „Angriff der Killertomaten“. Ein Knüller für jede Party.

Es gibt noch einige Texte, auf die ich jetzt gerne eingehen würde, allerdings möchte ich euch auch nicht allzu viel vorweg nehmen, aber ich versuch´ noch einmal kurz ein Resümee aus dem Buch zu ziehen. Wenn man spezielle Fächer studieren möchte, sollte man die Hamburger Uni besuchen, allerdings sollte man sich immer vor Augen halten, dass Freunde wichtiger sind als Zocken – und wenn man mal nicht weiter weiß, dann sollte man sich einfach seinen eigenen Helden malen. Das Wichtigste ist aber: „Tiefseekrabbe sein“ und denkt immer dran, eine Kartoffel gibt euch neuen Mut!

Bunkerslam im März

März 29th, 2014

Am Donnerstagabend wurden wir mal wieder in die wunderbare Welt der Lyrik geführt. Acht Poeten traten, wie jeden letzten Donnerstag im Monat gegeneinander an und bewiesen mal wieder, dass Gedichte nicht immer langweilig sein müssen.  Mit dabei waren René Sydow, Großraumdichten, Sulaiman Masomi, Volker Surmann, Svenja Gräfen, Jason Bartsch, Hinnerk Köhn, Bente Varlemann und als Feature Stefan Ebert. Gewonnen hat den 39. Bunkerslam Suliman Masomi. Wenn ihr noch mehr Bilder von dem Abend sehen wollt, dann schaut doch am besten auf meiner Flickr-Seite vorbei.

Poetry Slam: Ruhrpott überfährt Hamburg

März 9th, 2014

Endlich war es wieder soweit, dass Städtebattle fand statt. Und als aktiver Gesichtsbuchnutzer entschloss ich mich, mit eine paar Leuten zu der Veranstaltung von Kampf der Künste zu gehen. Außerdem wollte ich es mir nicht entgehen lassen, mir das neue Schauspielhaus anzuschauen.

Es war wie beim letzten Mal ein sehr knappes Ding und letztendlich wurde der Gewinner mit den zehn Punkten aus dem Finale ermittelt. Aber vielleicht fangen wir vielleicht mit dem Line-Up an. Für Hamburg traten David Friedrich, Jasper Diedrichsen, Moritz Neumeier, Fabian Navarro und Mona Harry an. Für den Ruhrpott kamen Patrick Salmen, Sebastian 23, Jan Philipp Zymny, Sandra DaVina und Theresa Hahl. Moderiert wurde das ganze von Michel Abdollahi, der uns wie immer mit Witz und Charme durch den Abend führte.

Nachdem alle Kontrahenten erfolgreich mit Worten jongliert hatten, standen die beiden Finalisten fest. Das Duell der Giganten, Hamburg vs. Ruhrpott, David Friedrich vs. Jan Philipp Zymny. Bis zum Finale lag Hamburg mit 128,0 zu 125,9 Punkten vorn. Im Finale wurde dann wie immer mit Applaus entschieden und es war diesmal wirklich schwierig, sodass die Publikumsjury nochmal mit entscheiden musste. Nachdem dreimal applaudiert wurde, stand der Sieger fest. Jan Philipp Zymny holte die zehn Punkte für den finalen Sieg und so gewann der Ruhrpott das Städtebattle mit 135,9 Punkten.

Wenn ihr noch mehr Bilder sehen wollt, dann schaut am besten auf meine Flickr-Seite.

Fabian Navarro LIVE im MUT! Theater

März 6th, 2014

Und ich war dabei! Wie am Montag angekündigt, war ich am Dienstag bei der Lesung von Fabian Navarro, in der er sein neues Buch „Von A nach B“ vorgestellt hat. Er nahm uns mit auf eine Reise. Allerdings kommen wir zuerst einmal zum Beginn der Veranstaltung. Fabian begrüßte fast alle seine Gäste persönlich und das MUT! Theater wurde zu eine Art großem Wohnzimmer. Natürlich war er ein wenig aufgeregt und machte sich Gedanken darüber, wie seine Texte wohl ankommen würden. Daher eröffnete er die Veranstaltung mit zwei Poems, in denen er sich ausmalte, was wohl passieren würde an diesem Abend. Also ein positives und ein negatives Poem. Wie die Leute reagiert haben? Nun ja am Ende dieses Textes könnt ihr es euch wohl selbst ausmalen.

Natürlich will man wissen, wieso Künstler nach Hamburg kommen und wo sie herkommen. Also klärte Fabian seine Gäste mit einem kleinen Gedicht über seine Heimat auf. Natürlich witzig verpackt und danach sollte eigentlich allen Leuten klar gewesen sein, warum er nach Hamburg gekommen ist. Natürlich wurden bekannte Themen der Stadt – wie zum Beispiel die Miete – aufgegriffen, allerdings wurden diese Themen immer lustig verpackt.

Continue reading »

    Wer schreibt hier?
    Me

    Hallo, also mein Name ist Frank, bin 29 Jahre alt und wohne in Hamburg. Neben dem Bloggen interessiere ich mich auch für das Gamen... Wenn man das denn so nennen darf. ;-) Am besten ihr schaut euch einfach mal ein wenig auf meiner Seite um. Für mehr Informationen über mich klickt hier.

    Get the feed
    Feed me

    Ich kann auch mal beu euch vorbei rennen und die Feed's per Mail bringen. Dazu müsst ihr mir nur eure Mailadresse da lassen: