Narwhals

The Riot Club

Oktober 9th, 2014

Einmal kurz telefoniert und Zapzarap – Kostenlose Kinotickets. Diesmal gab es welche für den Film – The Riot Club. Der Trailer war vielversprechend, allerdings kippte der Film im Kino irgendwann, die Figuren wurden unsympatisch und es gab auch kein Happy End.

Wer den Film nicht gespoilert haben will, der sollte nun nicht weiterlesen…

Alles beginnt damit, dass ein neues Trimester in Oxford startet. Der Riot Club ist auf der Suche nach neuen Mitgliedern und obwohl die Uni 20.000 Studierende hat, dürfen nur zehn in den Club. Denn in den exklusiven Club werden nur die Schlausten und vornehmsten jungen Männer der Uni eingeladen. Die beiden neuen vornehmen Studenten Alistair und Miles kommen in den Genuss dem Club beitreten zu dürfen. Eine Tradition der Verbindung ist ein alljährliches Dinner, da sie allerdings in allen Restaurants in der nähe Hausverbot haben, fällt ihre Wahl auf ein kleines Lokal auf dem Lande.

Man merkt schnell, warum der Club den Namen trägt, obwohl später noch darauf aufmerksam gemacht wird, dass der Gründer eigentlich Ryot hieß und nicht Riot – wie der Aufstand. Der geänderte Buchstabe passt allerdings viel besser.
Nachdem die Jungs schon einiges getrunken haben, kam eine Eskortdame in das Gasthaus – gespielt von Natalie Dormer – und bekommt von ihnen ein unsittliches Angebot – eine Runde Blowjobs für alle. Sie lehnt ab und verschwindet.

Die Situation spitzt sich immer mehr zu und Alistair startet Hetzkampagnen gegen arme Leute. Anscheind hat dies gereicht, um bei den vornehmen Mitgliedern einen Schalter im Kopf umzulegen. Sie verwüsten das ganze Gastzimmer und als dann der Wirt den Raum betritt, eskaliert alles. Die aufgehetzte Meute verprügelt ihn brutal. Miles versucht sie noch zu stoppen, allerdings erfolglos. Er ruft schließlich den Notarzt.

Die Mitglieder des Riot Clubs wollen Miles die Schuld in die Schuhe schieben. Ganz nach dem Motto – last hired, first fired. Natürlich will Miles sich das nicht bieten lassen. Als dann aber die Polizei vor seiner Tür steht, wird ihm doch im ersten Moment ganz mulmig. Sie waren allerdings auf der Suche nach Alistair, da man DNA Spuren von ihm gefunden hatte.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass der Film ab Beginn der Gasthausszene massiv abgebaut hat und es ab da leider nur noch bergab ging. Das Ende lässt einige Fragen offen. In meinem Kopf kreisen nun ein paar Fragen – gibt es wirklich solche Clubs? Ich meine, über einige wurde ja sogar ein Film gedreht. Und können sich diese Leute wirklich so einfach freikaufen, wie es in dem Film dargestellt wurde? Ich meine, sie haben das Leben von einem Mann ruiniert und der Verursacher wird dann auch noch gedeckt… ich finde das alles sehr fragwürdig, aber denke auch, dass es leider immer solche Leute geben wird.

Wie oben schon gesagt, fand ich den Anfang voem Film sehr gut. Ich muss allerdings gestehen, dass es zum Ende hin nur noch um Hass und Gewalt ging. Jetzt zu sagen, dass es keine Pointe gibt, wäre falsch, denn mit Geld kann man nicht alles Kaufen. Vorallem keine Liebe. Denn Miles ist hierfür das beste Beispiel. Zu Beginn des Trimesters lernt er ein nettes Mädel kennen und versaut sich alles, weil er einenm solchen Schnöselclub beitritt.

Es ist schwer, eine Empfehlung auszusprechen. Allerdings denke ich, dass man sich den Film an einem verregneten Sonntag anschauen könnte bevor man zuhause nur rumgammelt. Ins Kino würde ich für den Film nicht noch einmal gehen.

Can a song save your life? Wir spielen jetzt ein Spiel…

August 26th, 2014

Ich spiele jetzt einen Song und ihr dürft auf keine Fall anfangen zu tanzen. Egal wie gut der Song ist.

Wovon spricht er jetzt, fragt ihr euch. Von einem super Partyspiel, dass auf jeden Fall alle zum Lachen bringen wird! So auch  in dem neuen Film „Can a song save your life?“ von dem Indie-Regisseur John Carney gespielt, den wir gestern vor der Premiere schon im Kino sehen durften. Am Anfang des Spiels sollten wirklich alle dastehen, sodass es wie ein Freez-Flashmob aussieht. Natürlich ist der Song dann so gut, dass sich früher oder später die ganze Meute in Bewegung setzten muss. Auf der nächsten Party werde ich das auch ausprobieren und gucken wie die Leute reagieren. In dem Film war es auf jeden Fall super lustig.

Doch jetzt mehr zum Film. Durch einen Zufall bin ich auf ihn aufmerksam geworden und der positive Nebeneffekt war, dass der Film umsonst war. Denn ich denke, dass ich ohne das Ticket für Lau, mir den Film wahrscheinlich nie im Kino angeschaut hätte.

Es handelt sich bei „Can a song safe a life?“ um eine Liebeskomödie in der die junge Singer-Songwriterin Gretta ihren eigenen Weg als Musikerin in New York findet, nachdem sie sich von ihrem Freund getrennt hat. Der wird übrigens von Maroon 5-Sänger Adam Levine gespielt. Eines Abends trifft sie den frisch gefeuerten Musikproduzenten Dan, der sie sternhagelvoll fragt, ob sie ein Album mit ihm aufnehmen will. Gretta reagiert verdutzt, sagt aber am nächsten Tag doch noch zu. Als sie allerdings das Demotape bei Dans ehemaligem Plattenlabel aufnehmen wollen, lehnt der ehemalige Partner von Dan ab.

Gretta und Dan entschließen spontan, das Album auf den Straßen New Yorks aufzunehmen als eine Art Outdoor-Album, bei dem die Geräuschkulisse der Stadt und der Menschen zu hören sind. Gretta wird von Keira Knightley gespielt. Ich habe gelesen, dass die Rolle zuerst Scarlett Johansson angeboten wurde. Und obwohl ich sie mir in der Rolle auch gut vorstellen könnte, finde ich das Zusammenspiel von Keira Knightley und Mark Ruffalo – der den Dan spielt – echt gelungen.

Durch den Film kamen in mir wieder alte Erinnerung hoch, denn in dem Film kam ein Y-Adapter zum Einsatz. Dan sagt in dem Film, dass man über die Playlist vieles über einen Menschen erfahren kann. Anschließend lief er mit Gretta durch die Stadt und beide hörten die gleichen Lieder. Unterlegt durch Frank Sinatra und andere erstrahlte New York in vielen Facetten.

Ich habe daraufhin direkt mal die Krims-Krams-Kiste durchwühlt und habe meinen alten Y-Adapter wiedergefunden. Nun werde ich wohl mal das selbe mit meiner Freundin machen und schauen, wie sich Hamburg durch die Musik verändert. Eine echt witzige Idee.

Wie oben schon erwähnt, hätte ich mir den Film wahrscheinlich niemals angesehen, allerdings bin ich nun froh, dass ich diesen wunderbaren Film schon vor Kinostart sehen konnte. Wenn ihr selbst Musiker seid oder Musik in eurem Leben eine große Rolle spielt, dann solltet ihr euch auf jeden Fall diesen Film anschauen. Ihr werdet ihn lieben.

Oll für doll

Februar 23rd, 2014

Vor Kurzem habe ich auf der CinemaxX Facebookseite eine Aktion gefunden, in der man seinen alten vergammelten Stuhl gegen einen schönen bequemen Kinosessel tauschen kann. Da ich schon seit zwei Jahren auf einem alten Küchenstuhl sitze und der langsam auseinander fällt, dachte ich mir, dass ich da mal mitmachen kann! Hier ist dann mal das Bild von meinem Stuhl. Man beachte das sichere „Dreibeingestell“ und den eleganten Bezug. Ich hoffe ihr drückt mir die Daumen, sodass ich demnächst auf einem schönen bequemen Stuhl am Tisch sitzen kann und nicht mehr auf so einer klapprigen Krücke sitzen muss.

Ich – Einfach Unverbesserlich 2

August 2nd, 2013

Bildquelle: Daniel Go

Nachdem ich ewig nicht mehr im Kino war, kommen nun soviele gute Filme, dass ich gar nicht weiß was ich als erstes schauen soll. Da allerdings meine Freunde wusste, was sie schauen wollten, ging es in „Ich – Einfach Unverbesserlich 2“. Wer den ersten Teil schon gesehen hat, weiß das die drei Kinder (Margo, Edith und Agnes) Gru gut in schacht halten. Allerdings sind sie ihm am Ende des ersten Teils sehr ans Herz gewachsen und das merkt man auch am Anfang von „Ich – Einfach Unverbesserlich 2“.

Mittlerweile ist Gru auch kein Superschurke mehr und kümmert sich um die drei Waisen. Seine Minions sind damit beschäftigt im Keller seines Hauses gutes zu vollbringen, allerdings gelingt dies nicht so wie geplant, trotz der hilfe von Dr. Nefario. Eines Tages wird Gru von einer Geheimagentin entführt und für die Anti-Verbrecher-Liga angeworben. Erst zögert er, doch später im Film will er es wissen und kommt so dem Bösewicht auf die schliche.

In meinen Augen ist „Ich – Einfach Unverbesserlich 2“ ein super Film, allerdings fand ich den zweiten Teil nicht so gut wie den ersten und das ist in meinen Augen ein großes Problem. Denn wenn ihr den ersten Teil schon nicht so toll fandet, was eigentlich eher unwahrscheinlich ist, da die Minons auch bei grießgrämigen Kinobesuchern für den ein oder anderen Lacher gesorgt haben, dann solltet ihr den zweiten Teil meiden. Wenn ihr aber vom ersten Teil begeistert war, wovon eigentlich auszugehen ist, dann sag ich nur MINION GO!

Der Tatortreiniger

Mai 24th, 2013

Die Jungs von seriesly AWESOME haben ein Gewinnspiel gestartet, welches ich mir als großer Tatortreiniger Fan natürlich nicht entgehen lasse. Vor kurzem lief in Hamburg das ganze sogar im Kinoformat und das war echt ziemlich lustig. Es bestand sogar kurzzeitig das Gerücht, dass Bjarne Mädel selbst vorbei kommt und mal „Moin, moin“ oder so was sagt, aber leider war dem nicht so.

Und wer die Sendung nun nicht kennt, der kann sich hier eine ganze Folge anschauen:

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    Hallo, also mein Name ist Frank, bin 29 Jahre alt und wohne in Hamburg. Neben dem Bloggen interessiere ich mich auch für das Gamen... Wenn man das denn so nennen darf. ;-) Am besten ihr schaut euch einfach mal ein wenig auf meiner Seite um. Für mehr Informationen über mich klickt hier.

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