Narwhals

Gedanken vom Tor der Welt – Jim Burrito

September 17th, 2015

Warum machst du dir eigentlich die Arbeit und fragst wildfremde Menschen nach ihren Lieblingsorten in Hamburg? Ganz einfach – einige sind vielleicht neu in Hamburg und wollen gerne ein paar Läden kennen lernen. Oder ein paar Läden sind so klein und unbekannt, dass sie nur von Mundpropaganda leben können. Wenn also jemand von euch einen Laden toll findet und nicht möchte, dass er verschwindet, dann kann er mir von dem Laden berichten und vielleicht findet sich dann der ein oder andere Leser, der dann Lust bekommt und diesen besonderen Ort auch entdecken möchte.

Ich für meinen Teil empfehle auch gerne Lokalitäten, in denen man gutes Essen bekommt. Denn gutes Essen macht glücklich.

Während ich das hier gerade schreibe, sitze ich in einem kleinen Imbiss mit Namen „Jim Burrito“. An einem Schild steht, dass man keine 10 Minuten warten muss, sondern eher 12 oder 15 Minuten, manchmal aber auch 20 Minuten. Mit einer Freundin saß ich dort schonmal 45 Minuten und habe auf mein Essen gewartet. Aber das Warten ist egal, denn man wird mit einer Geschmackserlebnis belohnt. Der mexikanische Spezialitätenladchen (Lädchen ist wohl richtiger, denn mehr als 30 Leute passen definitiv nicht rein) ist eigentlich sogut wie immer voll. Die Leute wissen fast alle, dass man warten muss, nehmen es aber wegen des köstlichen Essens in Kauf.

Wer da nun gerne mal hin möchte, sollte sich in die Sternschanze begeben und die folgende Adresse ansteuern: Schulterblatt 12

Warum ich nun einen Laden empfehle und nicht andere Leute, wie ursprünglich in dieser Blog-Reihe gedacht?

In letzter Zeit erwies es sich als schwierig, empfehlungsfreudige Leute in Hamburg zu finden. Denn entweder hatten sie keine Zeit, oder sie wussten so spontan keine Antwort auf meine Frage. So ist das eben manchmal in einem Zeitalter, in dem alle auf Zack sind und in Eile und somit keine Zeit haben, um sich ein wenig zu unterhalten.

Wenn ihr aber Zeit habt und gerne mithelfen wollt den Hamburgern und den Neuhamburgern kleine Schätzchen zu empfehlen, dann schreibt mir doch einfach eine Mail an gedanken (at) mydomix.de und vielleicht trifft man sich dann mal auf einen Kaffee und redet über besondere Orte, Läden oder Attraktionen in Hamburg…

Oh da kommt mein Essen… Bye :-)

Gedanken vom Tor der Welt – Bastian & Mandy #2

September 8th, 2013

Als ich Samstag Mittag unterwegs war, dachte ich mir, dass es mal wieder Zeit wäre ein paar Leute zu fragen, ob sie nicht Lust hätten, sich an meinem Projekt zu beteiligen. Bevor ich damit anfangen wollte, musste ich mir erst mal eine Kleinigkeit zu essen besorgen. Ich saß also im Moraba an einem Tisch mit zwei wild fremden Menschen, die ich allerdings ziemlich sympathisch fand, denn als ich sie fragte ob sie Lust hätten, stimmten sie zu.

Ich erzählte erst ein wenig was zu dem Projekt und dann fingen wir schon direkt an. Bastian ist gebürtiger Hamburger und Mandy kommt eigentlich aus Rostock, ist aber mit drei Jahren und ihren Eltern nach Hamburg gezogen. Also hatte ich Glück und hab quasi zwei Hamburger erwischt. Nun interessierte mich natürlich ob die beiden schon mal etwas besonders verrücktes oder schönes erlebt haben. Beide überlegten ziemlich intensiv und Bastian antwortete dann, dass er damals eine Kanutour über die Alsterarme gemacht hat. Mandy fügte hinzu, dass es ziemlich spannend ist wenn man übers Wasser fährt und mal die Häuser von hinten betrachten kann. Es ist ganz anders als wenn man sie von der Straße sieht. Als ich gerade zur nächsten Frage ansetzen wollte, fügte Bastian hinzu, dass er schon mal unter der Alsterfontäne duschen war. Ich schaute ein wenig stutzig und frage nach. Darauf hin meinte er, dass sie mal mit dem Kanu in die Mitte der Binnenalster gepaddelt sind und dann dort geduscht hätten. Ich fast das ziemlich witzig und denke das ist auch etwas, was nicht jeder macht.

Danach frage ich die beiden was sie in ihrer Freizeit machen. Sie meinten sie lieben die Abwechselung und würden am Wochenende gerne mal in irgendwelche Stadtteile fahren um dort die Gegend zu erkunden. Ob nun Blankenese, Schanze, Winterhude, St. Pauli oder Hafencity ist ihnen egal, Hauptsache was neues entdecken, denn gesehen hat man noch lange nicht alles, meinten sie.

Nun kommt der Teil auf den alle immer ganz scharf sind, weil wir Menschen meist in die selben Kneipen, Bars oder Clubs gehen. Die beiden hatten natürlich auch ein paar Locations die sie empfehlen wollten. Da wäre zum einen ein Mexikaner mit dem Namen: El Tequito! Ich hoffe das ist der richtige, denn aufgeschrieben hatte ich „El Pocito“, allerdings waren wir uns alle nicht so sicher. Sollte das nicht der richtige Laden sein könntet ihr mir das ja noch schreiben. ;-) Das war also der erste „Da-sollte-man-mal-hin-gehen“-Ort. Danach meinten sie, dass am Gänsemarkt ein toller Club mit dem Namen „Goose Club“ eröffnet hätte. Am Freitag ist dort immer die „Black Goose“ Party und der Eintritt ist frei. Das hat man in der heutigen Zeit ja eher selten! Des weiteren wollten die beiden mir noch ein „Vietanamese Street Kitchen“ mit dem Namen „Quan do“ ans Herz legen. Dies befindet sich in der Straße Georgsplatz 16. Will man dort allerdings zu Mittag essen, sollte man Zeit mitbringen meinten die beiden, denn es sei sehr voll. Am Ende der Unterhaltung redeten wir noch darüber, dass die meisten immer in die gleichen Läden gehen und man es schwer hat als neuer. Am Rande erwähnte Bastian dann, dass die Familie einer Freundin von ihm ein Restaurant eröffnet hätte, welches den Namen die Boutique trägt. Es ist zwar etwas feiner, aber wenn ihr mal was schönes zum essen sucht, dann gebt doch auch mal neuen Läden eine Chance!

Am Ende interessiert mich natürlich wie immer, was die beiden besonders an Hamburg lieben. Es dauerte nicht lange und beide antworteten: Hamburg ist einfach so abwechslungs- und kontrastreich wie keine andere Stadt. Man hat den Kiez und Blankenese oder Altona und die Schanze. Alles ist schnell erreicht und man kann einfach das machen worauf man gerade Lust hat. Entweder feiern oder entspannen, ob nun an der Alster, am Elbstrand oder halt in einem Szeneviertel. Es gibt einfach nichts, was man nicht tun kann.

Ich bedanke mich noch einmal recht herzlich für eure Zeit und hoffe ihr habt noch viele schöne Tage in Hamburg!

Gedanken vom Tor der Welt – Jetzt auch mit Aushängeschild!

September 5th, 2013

Endlich sind sie angekommen. Als ich am Montag eine Mail bekam, dass meine Visitenkarten angeblich verschickt wurden, wunderte ich mich ein wenig, da sie eigentlich erst am 09. September ankommen sollten. Wahrscheinlich hatten die Leute von der Visitenkartendruckerei nichts zu tun und konnte dadurch meinen Auftrag eher bearbeiten. Ich freue mich umso mehr und denke nun kann ich mit dem Projekt richtig durchstarten. Also liebe Hamburger: Nehmt euch in acht, eventuell seid ihr die nächsten!

Gedanken vom Tor der Welt – Nicole #1

August 17th, 2013

Aller Anfang ist schwer musste ich gestern feststellen, allerdings fand ich am Alsterufer Nicole und sie ist Nummer eins in meinem Projekt „Gedanken vom Tor der Welt“.

Als ich zu ihr hin ging und fragte, ob sie fünf Minuten für ein paar Fragen hätte, da war sie erst ein wenig verdutzt. Aber als ich ihr dann die Fragen vorlas, meinte sie, dass es kein Problem wäre.

Nicole ist keine gebürtige Hamburgerin, sondern kommt aus Bad Oldesloe. Auf die Frage, warum sie denn nach Hamburg gezogen ist, antwortete sie erst ganz verlegen mit: „Wegen einem Mann.“ Allerdings war das nicht der einzige Grund, denn ihr Traum war es immer eine Zweitwohnung in Hamburg zu haben. Anstatt der Zweitwohnung wohnt sie nun ganz in Hamburg.

Jeder hat mal etwas besonders Schönes erlebt und da ich natürlich wissen will, was das war, bekam ich von Nicole eine wunderbare Geschichte zu hören. Als sie mit ihrem Freund auf der Suche nach einer Location für den 40. Geburtstag einer Freundin war und alle gängigen Bars/Restaurants ausgebucht waren, wussten sie nicht weiter. Durch Zufall liefen sie über die Kuhkoppelbrücken und sahen dort ein Badehäuschen. Für sie war klar, dass dies die Location für den Geburtstag sei, allerdings waren sie sich unsicher, ob die Alstertouristik da mitspielt. Ohne zu Fragen bauten sie eine Whitedinnerparty auf und feierten den Geburtstag. Als sie mir dann erzählte, dass die Fähren weiterhin anlegten, alle guckten und es der Alstertouristik anscheinend egal war, wusste ich wir sind in Hamburg. Viele Menschen fragten sie auch, ob dies eine Hochzeit wäre. Natürlich wurde dies verneint, allerdings kam man so ins Gespräch und konnte den Passagieren der Fähre auch eine Sitzmöglichkeit anbieten. Der Höhepunkt der Feier war jedoch der ständige Blick auf Hamburg. Ich denke das ist eine sehr schöne Geschichte mit Happy End und ein wenig beneide ich ihre Freundin um diese Party!

Natürlich wollte ich wissen was Nicole so macht, wenn sie mal nicht am Alsterufer etwas liest. Daraufhin antwortete sie mit “Arbeiten, viel Arbeiten” und ich denke das wird den meisten Hamburgern so gehen, denn wir sind ja ein fleißiges Völkchen! Natürlich gab ich mich mit dieser Antwort nicht zufrieden und hakte nach: „Und am Wochenende?“ „Ja da entspanne ich an der Alster“, antwortete sie. Dem kann ich nichts hinzufügen, denn wenn ihr den Kopf mal frei bekommen wollt, dann solltet ihr euch wirklich ans Alsterufer begeben und ein wenig abschalten.

Wenn man neu in Hamburg ist, dann kennt man sich nicht so aus und bekommt meist nur Locations empfohlen, die jeder kennt, aber es gibt auch nette Bars/Restaurants in Hamburg, die nicht so viele kennen und ich will wissen wo sie sind. Nicole meinte, dass es viele gibt und ich habe sie nach ihren Favoriten gefragt. Sie antwortete als Erstes: „The George“. Ein Hamburger Hotel, in dem man auf der Dachterasse bei einem Cocktail wunderbar seine Gedanken schweifen lassen kann, während man auf die Alster blickt. Als ich fragte, ob man da mit Anzug hingehen muss, verneinte Nicole dies und fügte hinzu, dass man auch in Schlabbersachen da auflaufen kann.

Als zweiten Tipp bekam ich eine Taperia mit dem Namen “Amaranto”. Sie befindet sich im Winterhuder Weg und ist laut Aussage von Nicole sehr klein, aber es ist dort locker und nett. Ihr bekommt dort Tapas und Wein. „Alles sehr lecker!“, fügte sie hinzu.

Da wir uns der letzten Frage näherten und ich eigentlich schon die am Anfang angekündigten fünf Minuten überschritten hatte, wollte ich nun noch wissen, was sie an der Stadt Hamburg am meisten schätzt. Daraufhin musste sie kurz überlegen und antwortete, dass sie es total toll findet, dass man direkt Wasser vor der Tür hat. „Letztens war ich mit einer Freundin auf dem Amora-Steg und in welcher anderen Stadt hat man so was schon direkt vor der Tür“, sagte sie. Außerdem fügte sie hinzu, dass sie die Vielseitigkeit an Hamburg schätzt. Nach dieser Aussage gab es noch ein wenig Smalltalk, ich verabschiedete mich und ließ Nicole wieder allein.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal recht herzlich bei dir bedanken, dass du diese „Umfrage“ mitgemacht hast und wünsche dir weiterhin viel Spaß und Erfolg in Hamburg!

Gedanken vom Tor der Welt

August 17th, 2013

Nachdem ich lange überlegt habe, wie ich das mit dem Projekt umsetzte, bin ich zu dem Entschluss gekommen, das dies der beste Weg wäre. Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich das Projekt letztendlich nennen soll und da ich die Gedanken der anderen niederschreiben möchte, denke ich „Gedanken vom Tor der Welt“ ist ein passender Titel. Dafür habe ich mir einen Leitfaden aus fünf Fragen gebastelt und nun geht es mir darum so viele Menschen wie möglich in dieses Projekt einzubeziehen, denn letztendlich wird es ein Porträt über die Stadt von Hamburgern für Hamburger. Ein wenig Kontext und die Gedanken werdet ihr sortiert auf der Seite „Gedanken vom Tor der Welt“ (Link oben rechts) finden. Wenn ihr selber Teilnehmen wollt, dann schreibt mir doch einfach eine Mail.

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    Hallo, also mein Name ist Frank, bin 29 Jahre alt und wohne in Hamburg. Neben dem Bloggen interessiere ich mich auch für das Gamen... Wenn man das denn so nennen darf. ;-) Am besten ihr schaut euch einfach mal ein wenig auf meiner Seite um. Für mehr Informationen über mich klickt hier.

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