Narwhals

Der Weltuntergang am Samstag…

Oktober 9th, 2015

…oder auch Tag der Deutschen Einheit genannt.

Da diesmal der Tag der Deutschen Einheit auf einen Samstag gefallen ist und wir alle wissen, dass am besagten Tag die Geschäfte geschlossen haben, waren alle Menschen Hamburgs der Meinung, sie müssten die Regale plündern. Woher ich das weiß? Na ich war am Freitagabend mit meiner Freundin unterwegs, um noch ein wenig Gemüse und Obst zu kaufen und was wir vorhanden, brachte uns beide zum Schmunzeln.

Aber nicht nur in einem Laden waren die Regale leergefeg. Im dritten Supermarkt wurden wir dann endlich fündig. Es war überschaubar, aber immerhin konnten wir einen Kohl und ein paar Äpfel kaufen. Fleisch gab es auch noch ein wenig und nachdem wir uns noch 20 Minuten an der Kasse vergnügten, konnten wir auch endlich wieder nach Hause.

Ein hoch auf Feiertage am Samstag.

Aber der Feiertagswahnsinn war noch nicht vorbei. Nein am Sonntag hatte ich Heißhunger auf ein bisschen Schokolade. Wir wohnen in Hamburg und was macht man,  wenn man sonntags Hunger auf Schokolade hat? Klar, man fährt in die Wandelhalle. Dort angekommen, musste ich feststellen, dass man im Supermarkt nicht mal vernünftig treten konnte. Nachdem ich über gefühlt 100 Füße gestolpert bin, hatte ich alles zusammen,  was ich wollte. Weitere 10 Minuten später stand ich vor der Kassiererin und habe meine EC-Karte im Portemonnaie gesucht. Leider wurde ich nicht fündig und musste meine Beute im Laden lassen.

Kurzes Telefonat mit meiner Freundin und ich hatte meine Karte wieder.

Leider gab es nun am Eingang zum Supermarkt eine Schlange. Ich hatte die Schnauze voll. Auf dem Weg zur U-Bahn bemerkte ich einen neuen kleinen Kiosk und erledigte dort meine Einkäufe. Was ein Wochenende…!

Meine MALM Geschichte

September 28th, 2015

Nachdem ich zum X-ten mal mit unserem Bett zusammen gebrochen bin und ich jedes Mal das Gefühl hatte, dass ich ins Bodenlose falle, musste ich mir endlich was überlegen.

Nach kurzer Recherche stellte ich ziemlich schnell fest, dass wir nicht die Einzigen mit dem Problem sind. Ikea nimmt es wohl nich so genau mit den Maßen und wenn man sich nun einen normalen Lattenrost holt, dann ist dieser meist zwischen 137 und 139cm breit. Das MALM Bett hat ein Innenmaß von 141cm. Nun kann es also passieren, dass sich der Lattenrost verabschiedet und man mit dem Hintern auf dem Boden landet.

Mir wurde schnell klar, dass es nicht mal so eben mit Hausmitteln zu reparieren ist, also bin ich nach der Arbeit zum Baumarkt um die Ecke gefahren, um ein paar Winkelprofile zu holen… Allerdings musste ich feststellen, dass dieser Baumarkt sowas gar nicht hatte. Es ist nicht das erste Mal, dass ich da war und sie die Sachen, die ich brauchte, nicht da hatten. Aber man lernt ja nie aus… Also bin ich nach einem kurzen Zwischenstopp zu Hause noch zu einem anderen Baumarkt gefahren.

Im Baumarkt schaute ich mir erst die normalen Winkelprofile an. Allerdings sind diese 3m lang und unser Bett ist nur 2m lang. Genau aus dem Grund habe ich keine Winkelprofile gekauft, sondern Regalprofile. Die sind nämlich 2m lang und haben zwei 40mm Schenkel. Als nächstes brauchte ich Schrauben. Das stellte sich auch als problematisch heraus. Wart ihr schonmal in der Schraubenabteilung eines Baumarkts? Ich meine, wer braucht soviele Schrauben? Es gibt kurze und lange, mit und ohne Unterlegscheibe. Festgezogen werden sie dann mit einem Schlitz- oder Kreuz oder einem Torx. Und dann gibt es noch gefühlt 100 verschiedene Schraubenhersteller.

Nachdem ich dem Verkäufer klar gemacht hatte, was ich mit der Regalstrebe vorhabe, war er doch sehr kooperativ und hat mir schnell ein paar grobe Kreuzschrauben gegeben. Eigentlich hatte ich auch erwähnt, dass ich Unterlegscheiben brauche. Das hat ihn aber wenig interessiert, denn nachdem er mir die Schrauben in die Hand gedürckt hatte, war er auch schon weg. Weitere 10 Minuten später hatte ich dann auch endlich die passenden Scheiben gefunden.

Nun war ich also endlich wieder auf dem Heimweg. Dann habe ich gleich die Matratze vom Bett genommen… und dabei noch fix die Gardinenstange runtergerissen. Natürlich samt Dübel aus der Wand. Sonst macht das Ganze keinen Spaß. Allerdings brauchte das MALM meine volle Aufmerksamkeit. Die alten Leisten mussten demontieren werden. Dann mit der Wasserwaage ausloten, ob das Bett auch noch gerade steht und anschließend das Winkelprofil gerade am Seitenteil montiert. Anschließend habe ich gefühlt 100 Schrauben in das Profil gedreht. Man will ja auf Nummer sicher gehen und nicht in ein paar Wochen wieder auf dem Boden landen.

Nachdem ich die Winkel montiert hatte, fiel mir allerdings auf, dass ein problemloses Verschieben des Bettes nun allerdings nicht mehr so einfach möglich war, da ich auch die Stützstreben entfernt hatte. Um das zu beheben, werde ich mir die Woche noch ein paar Balkenschuhe holen. Angeblich sollen die rund 2 Euro kosten und wenn man damit wieder ein wenig Stabilität in das Ganze bekommt, dann gebe ich gerne nochmal 8 Euro aus.

Der erste Umbau hat mich jetzt knapp 22 Euro gekostet.

  • 12,40€ für 2 Winkelprofile
  • 6,15€ für Spaxschrauben
  • 2,91€ für 82g Scheiben

Nun kommen dann noch die Balkenschuhe und dann haben wir hoffentlich erstmal Ruhe.

Das war meine Malm Geschichte. Ich hoffe wir haben jetzt wieder ruhige Nächte, in denen nicht immer jemand aufwacht, weil der andere wieder auf den Boden plumpst.

Kochen mit Frank

September 6th, 2015

Dank Andrea bin ich seit längerem am überlegen, ob ich nicht ein Kochbuch veröffentlichen soll, in dem ich meine filigranen Gaumenschmäuse wie beispielsweise das Cordon bleu im Wrap veröffentliche. Natürlich würde ich dann auch so leckere Sachen wir den Chocokebab in meinem Manifest der kleinen Leckereien aufnehmen, diesen habe ich ganz aktuell entdeckt und als für gut befunden. Ob ich den Aufwand betreiben würde, dass Ganze zu Hause zu machen oder einfach auf das Alstervergnügen gehe, um mir einen zu kaufen, werde ich mir dann noch überlegen.

Hellwach

September 2nd, 2015

Komisch, dass ich grade jetzt das Bedürfnis verspühre wieder zu Bloggen, denn irgendwie fühle ich mich müde und wach zugleich und mit dem neuen Song von Namika ist man doch irgendwie „Hellwach“ und fühlt sich noch so, als ob man einen Roman schreiben könnte.

Es gibt viele Sachen die in letzter Zeit zu meiner Abwesenheit geführt haben, da wäre zum einen die fehlende Lust, zum anderen das Streamen auf Twitch und natürlich mal wieder ein Spiel… genauer gesagt ARK. Irgendwie bin ich voll bei dem Game hängen geblieben, aber nun hat es mir mal wieder gezeigt, dass man im Internet auch komische Menschen treffen kann. Eigentlich dachte ich bis jetzt, dass ich echt nette Leute kennen gelernt habe, aber kaum ist man mal einen Tag nicht da passieren merkwürdige Dinge. Wenn man das aber nun anspricht, bekommt man nur dumme Antworten. Also dachte ich mir – stell das Game erstmal in die Ecke und gut ist, denn es bringt nichts, sich über solchen Mist aufzuregen. Und jetzt kommt der Hammer. Nachdem ich meinen Standpunkt erklärt hatte, wurde alles so hingedreht, als ob ich Schuld wäre. Dabei hab ich nur gesagt, dass ich erstmal keine Lust mehr auf das Game habe.

Ich habe schon sehr viele Freunde in Online-Games kennen gelernt und mit einigen, die ich schon seit mehr als 10 Jahren kenne, habe ich immer noch Kontakt, aber das eben beschriebene Ereignis zeigt mir, dass es auch jede Menge verrückte Menschen im Internet gibt, die solange nett sind bis man ihnen mal die Meinung sagt.

Ich persönlich finde es aber sehr gut. Denn dadurch bin ich von dem Spiel losgekommen und kann mich wieder mehr um meine Freundin und um meinen Blog, also um euch kümmern. Ich hoffe ihr seid nicht allzu enttäuscht, dass ich wegen dem Spiel in so ein Schreibloch gefallen bin. Was ich auf jeden Fall wieder starten möchte ist mein Projekt, welches ich 2013 gestartet habe. Ich hoffe es finden sich noch ein paar freiwillige im wunderbaren Hamburg.

Vielleicht werd ich ja jetzt auch Modeblogger… Nein, kleiner Scherz. Ich glaub, dass will ich euch nicht antun. Aber ich denke, ich werde noch ein paar Themen finden über die es sich lohnt zu schreiben und die euch interessieren. Vielleicht fällt euch ja auch noch was ein was ihr unbedingt schon immer von mir wissen wolltet.

So long… Euer MC Fitti Double

Schneller als das Licht

September 24th, 2014

Ich bin mittlerweile ein ambitionierter Fahrradfahrer und da ich nicht unbedingt im Krankenhaus landen möchte, ist es mir wichtig, dass mein Licht und meine Bremsen funktionieren und ich beim Fahren einen Helm trage. Außerdem fährt Capt’n Sharky immer mit. Gebraucht habe ich den Helm zum Glück noch nicht, allerdings musste ich in der ersten Woche feststellen, dass die Uhren in Hamburg doch etwas anders ticken als in Greifswald. Autofahrer halten nicht an Ampeln mit grünen Pfeilen und fahren fast eine ganze Fahrradkolonne um. Andere wiederum biegen einfach ab ohne zu gucken und so wird man vorsichtig. Man kauft sich eben einen Helm, weil man denkt, dass er einen schützt.

Aber das Schlimmste sind noch nichtmal die Autofahrer, denn man muss als Fahrradfahrer in Hamburg auch für die Fußgänger und die anderen Radfahrer mitdenken. Ich wurde schon ziemlich oft angepöbelt, dass ich auf der falschen Seite fahren würde, obwohl der Radweg breit genug war und ich rechts gefahren bin. Aber nun kommt der Hammer, denn letzten Freitag hätte es beinahe geknallt.

Es war schönes Wetter und wenn schönes Wetter ist, fahre ich immer durch den Stadtpark. Ich bin immer relativ zügig unterwegs, aber wie oben schon erwähnt, sind mir meine Bremsen wichtig und sie wirken quasi wie ein Anker. Ich fahre also durch den Stadtpark – nahe der Lichtgeschwindigkeit – als plötzlich ein zweiter, sich mit Lichtgeschwindigkeit nähernder, Radfahrer meinen Weg kreuzt. Wir bremsen beide, es kommt nicht zum Crash, aber er schreit mir nach und fragt, ob ich bescheuert bin, obwohl er genauso schnell war wie ich.
Das dazu, dass man für andere Menschen mitdenken muss. Auf jeden Fall entschied ich mich, sein Pöbelverhalten zu ignorieren und fuhr weiter. Ich schaute mich noch einmal um und siehe da, er war auf einmal hinter mir, obwohl er es anscheind ja genauso eilig hatte wie ich. Er holte auf. Für mich heißt das, dass er sogar noch schneller fuhr als ich. Ich hielt an und ein Dialog entstand, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

Ich: Was ist dein Problem?
Pöbel: Sag mal geht es noch schneller?
Ich: Wir sind doch gleich schnell gefahren.

Er schaute komisch, drehte sich um und fuhr weiter. Am liebsten hätte ich ja auf seine Frage geantwortet „Nein, du warst ja im Weg.“ Aber das hätte nur böses Blut gegeben und wohlmöglich hätte er mich dann noch weiter verfolgt, um mir den Weg nochmal zu schneiden oder soetwas in der Art. Er hatte natürlich keinen Helm auf, aber ich denke, dass er sich eventuell nach dieser Begegnung einen kaufen, wird um sein „schlaues“ Köpfchen zu schützen.

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    Hallo, also mein Name ist Frank, bin 29 Jahre alt und wohne in Hamburg. Neben dem Bloggen interessiere ich mich auch für das Gamen... Wenn man das denn so nennen darf. ;-) Am besten ihr schaut euch einfach mal ein wenig auf meiner Seite um. Für mehr Informationen über mich klickt hier.

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