Narwhals

Fabian Navarro LIVE im MUT! Theater

März 6th, 2014

Und ich war dabei! Wie am Montag angekündigt, war ich am Dienstag bei der Lesung von Fabian Navarro, in der er sein neues Buch “Von A nach B” vorgestellt hat. Er nahm uns mit auf eine Reise. Allerdings kommen wir zuerst einmal zum Beginn der Veranstaltung. Fabian begrüßte fast alle seine Gäste persönlich und das MUT! Theater wurde zu eine Art großem Wohnzimmer. Natürlich war er ein wenig aufgeregt und machte sich Gedanken darüber, wie seine Texte wohl ankommen würden. Daher eröffnete er die Veranstaltung mit zwei Poems, in denen er sich ausmalte, was wohl passieren würde an diesem Abend. Also ein positives und ein negatives Poem. Wie die Leute reagiert haben? Nun ja am Ende dieses Textes könnt ihr es euch wohl selbst ausmalen.

Natürlich will man wissen, wieso Künstler nach Hamburg kommen und wo sie herkommen. Also klärte Fabian seine Gäste mit einem kleinen Gedicht über seine Heimat auf. Natürlich witzig verpackt und danach sollte eigentlich allen Leuten klar gewesen sein, warum er nach Hamburg gekommen ist. Natürlich wurden bekannte Themen der Stadt – wie zum Beispiel die Miete – aufgegriffen, allerdings wurden diese Themen immer lustig verpackt.

Um ein wenig der Aufregung entgegen zu wirken, hatte Fabian Verstärkung von Mona Harry. Sie begann den Abend mit ihrem Text “Stadtmenschen”, was in dem Augenblick thematisch sehr gut passte.

Nachdem Fabian einige Zeit in Hamburg lebte, entschloss er sich einen Text zu schreiben, in dem er aus der Sicht eines Großstädters über seine Heimat schreibt. Natürlich war dieser Text anders, als das erste Poem über seine Heimat, denn er war halt nun ein Großstädter. Wo er nun herkommt, fragt ihr euch? Na aus Warstein.

Mittlerweile waren alle ganz gut bei der Sache und nun war es Zeit für die erste Mitmachaktion. Jeder von euch sollte den Film “Angriff der Killertomaten” kennen und wenn nicht, dann solltet ihr ihn euch schleunigst anschauen. Auf jeden Fall gibt es natürlich einen sehr hohen Bedarf an Trash-Filmtiteln, also hat Fabian sich dazu Gedanken gemacht und ein Spiel entwickelt. Und zwar braucht man einen Würfel mit den Zahlen eins bis zehn, gute Argumente und jede Menge Ideen. Es gibt vier Wort-Spalten in einer Tabelle und durch viermaliges Würfeln, bekommt man dann den innovativen Trash-Filmtitel. Bei der Lesung würfelte einer der Zuschauer den Titel “Angriff der Menschenfressenden Zombie-Fledermäuse – nackt”. Nun war Mona dran, denn Fabian meinte, dass sie sehr gut Zeichnen kann und so musste sie ein Filmplakat vorbereiten, welches ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

Fabian trug auch Texte aus seiner Reihe “Hamburger Märchen, die so nie passiert sind” vor und spätestens nach dem Poem “Der menetekelnde Oktopus aus dem Fleetbecken” waren alle wach. Warum werde ich an dieser Stelle nicht verraten, denn dann würdet ihr ja nicht den gleichen Schock erfahren, den ich erfahren musste! Nachdem er seine Reihe der Hamburger Märchen abgeschlossen hatte, folgte auch schon direkt das nächste amüsante Themengebiet “Warum ich mich in Liebesangelegenheiten wie eine Lauch verhalte”. In diesem Abschnitt erklärte Fabian uns, dass der Satz “Ich liebe dich” zu kurz sein kann, um auszudrücken, was man für seinen Gegenüber empfindet und so packte er die drei kleinen Worte in einen 5-Minütigen Schachtelsatz, der überzeugte. Wenn denn der Gegenüber ihn versteht!

Nach einer kurzen Pause, ging es in die zweite Runde. Fabian nahm uns mit auf eine Zombieliebesgeschichte und ließ uns die Zombiegeräusche machen, während er jemandem im Publikum einen Antrag machte. Damit schlossen wir das Liebesgedöns ab und kamen zu einer Dichterin die durch die Zeit reiste und schauen wollte, was so abgeht.

Natürlich hat jeder, der zu einem Slam geht und einen Künstler sieht, einen Lieblingstext. Schließlich laß er auch meinen Lieblingstext “Tiefseekrabbe sein” vor und ich war wie immer gefesselt. Anschließend gab es noch ein paar Vierzeiler. Einer davon hieß “Antike Missgeburt” und handelte von einer Zyklopenfamilie.

Wir alle lieben Kartoffeln und auch Fabian mag Kartoffeln und das brachte er in seinem Abschlusstext “Goldgelb nuancenlos” sehr gut zur Geltung.

Wenn ihr also nun die Chance habt, euch einmal das Programm “Von A nach B” anzuschauen, dann lasst es euch um Gottes Willen nicht entgehen. Am Besten ihr schaut mal auf seiner Seite nach und bestellt direkt die Tickets! Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal für diesen sehr persönlichen und schönen Abend und hoffe du hast noch sehr viel Erfolg in deiner Laufbahn als Slammer. Und nochmal Danke für das Leseexemplar (Deine Einhörner sind die Besten!)


2 Responses to “Fabian Navarro LIVE im MUT! Theater”

  1. Tourlog: 03.03.-07.03.2014 | Fabian Navarro on März 9, 2014 10:06

    […] es für das Publikum war, kann ich schlecht beurteilen, aber nachdem, was zum Beispiel auf dem Blog Frank’n'Run erschienen ist, kann es gar nicht so übel gewesen sein. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an […]

  2. Von A nach B at Frank´n´run on Mai 23, 2014 20:32

    […] ist nun mittlerweile auch schon wieder fast zwei Monate her, dass ich bei dem Soloauftriff von Fabian Navarro mit dabei war. Als ich dort war, habe ich von ihm ein Probeexemplar seines Buches “Von A nach […]

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